Schulen, die Schülern durch verschiedene Projekte Alltagskompetenzen in den Bereichen Geld, Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung vermitteln, können sich noch bis zum 1. März für die Aktion „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ bewerben. Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte dazu heute in München: „Verbraucherbildung in der Schule schafft Wissen fürs Leben. Mit der Auszeichnung als ‚Partnerschule Verbraucherbildung‘ wollen wir Schulen dazu motivieren, ihren Schülern Projekte anzubieten, in denen Alltagskompetenzen besonders intensiv und breitgefächert vermittelt werden. Zusammen mit unseren ‚Partnerschulen Verbraucherbildung‘ bereiten wir die junge Generation bestmöglich auf das Leben vor.“ Bayerns Kultusminister Michael Piazolo ergänzte: „Die Aktion Partnerschule Verbraucherbildung ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereiten können. Gesund leben, sicher mit Geld umgehen, klimafreundlich handeln und sicher in der virtuellen Welt surfen sind für unsere Schülerinnen und Schüler entscheidend für ihren weiteren Lebensweg. Ich lege daher allen Schulen eine Teilnahme an diesem Projekt sehr ans Herz.“ Nach der Anmeldung müssen die Beiträge in diesem Jahr bis spätestens 1. Mai 2020 eingereicht werden. Die Auszeichnung durch die beiden Minister mit Urkundenübergabe findet am 13. Juli 2020 in der Residenz in München statt.

Mit der Aktion „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ unterstützen das Verbraucherschutz- und das Kultusministerium Lehrkräfte dabei, den Schülern Verbraucherwissen aktiv zu vermitteln und in das Schulentwicklungsprogramm aufzunehmen. Die Schulen bearbeiten zwei verschiedene Themen und erstellen für jedes Thema ein Plakat oder einen Videoclip sowie jeweils einen Dokumentationsbogen. Folgende Themen können in diesem Jahr ausgewählt werden: „Mein Geld, meine Daten – gut im Griff?“ und „Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?“. Alternativ kann auch ein eigenes Thema aus den Bereichen Alltagskompetenz und Lebensökonomie gewählt werden.

Für ihr Engagement bei der Umsetzung der Themen erhalten die Schulen die Auszeichnung „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ für das Schuljahr 2019/20. Schulen, die Verbraucherbildung darüber hinaus in der Schulentwicklung verankern, erhalten die Sonderauszeichnung „Partnerschule Verbraucherbildung PLUS“ für zwei Jahre. Zusätzlich besteht für besonders gelungene Projekte zum Thema „Mein Geld, meine Daten – gut im Griff?“ die Chance auf eine von insgesamt 18 Geldprämien in Höhe von jeweils 300 Euro. Unterstützung erhalten die Schulen vom VerbraucherService Bayern im KDFB e.V., der die Trägerschaft für das Programm übernommen hat und als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zum Thema „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ finden sich im Internet unter https://verbraucherbildung.bayern.de/ oder unter https://www.verbraucherservice-bayern.de/bildung/partnerschule-verbraucherbildung.