Landes-Elternverband Bayerischer Realschulen e.V.

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Wir sind Mitglied:

Landes-Realschul-Elterntag 2017

Unterlagen der Referenten

Unsere Redner und Referenten haben uns freundlicherweise ihre Unterlagen zum Landes-Realschul-Elterntag 2017 überlassen.
Wir stellen unseren Mitgliedern diese Unterlagen hier zur Verfügung. Bitte klicken Sie auf das Bild.

Sie finden dort:

• Den Bericht über den diesjährigen Landeselterntag
• Grußwort von Elfriede Ohrnberger (StMBW)
• Grußworte von Jürgen Böhm (brlv) und Bernhard Buchhorn (VBR)
• Außerdem finden Sie dort den Vortrag von Konrad Huber (StMBW)
• Die Präsentation von Herrn German zum Rhetorik-Workshop
• Eine inhaltliche Zusammenfassung aller drei Workshops
• Impressionen vom Landes-Realschul-Elterntag 2017

LEV-RS stellt Forderungen zur Einführung des G9

Die Bayerische Realschule ist eine, nicht nur von der Wirtschaft hoch anerkannte und wertgeschätzte Schulart, die sich durch ihr Profil eindeutig von den anderen Schularten abgrenzt und dadurch auszeichnet. Daher müssen gerade zur Einführung des G9 notwendigen Rahmenbedingungen und Lehrerkapazitäten geschaffen werden, um die Realschule auch in Zukunft weiter zu stärken.

Bereits heute fehlen an den Realschulen Lehrkräfte, die als mobile oder integrierte Lehrerreserve dringend benötigt werden. Durch die Einführung des G9 ist mit verstärkten Rückläufern aus dem Gymnasium zu rechnen. Um hier entgegen wirken zu  können fordern wir:  

  • Es muss an jeder Realschule mindestens eine zusätzliche Lehrkraft als integrierte Lehrerreserve eingerichtet werden. D.h. dies sind Bayernweit ca. 400 Lehrkräfte, die benötigt werden. Außerdem müssen zusätzlich an jeder Dienststelle der Ministerialbeauftragten weitere Lehrkräfte als mobile Lehrerreserve zur Verfügung stehen.
  • Ferner fordern wir einen zweiten Einstellungstermin für Realschullehrer, um den Lehrkräften auch unterjährig eine Möglichkeit zu bieten, in den Realschuldienst einzusteigen.
  • Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium in Bayern besuchen, sollen ab der Einführung des G9 den Mittlere Schulabschluss erst durch einen erfolgreichen Abschluss einer entsprechenden Prüfung erlangen und nicht wie bisher durch das Vollenden der 10. Jahrgangsstufe. Wir sind der Meinung, dass ein Abschluss, der i.d.R. nur durch eine Prüfung erlangt werden kann, Schülern ohne entsprechende Prüfung nicht zusteht.

Nur mit einer entsprechenden personellen Ausstattung in allen Schularten kann das differenzierte bayerische Bildungssystem seinen Qualitätsstandard erhalten und sich zukunftsorientiert weiterentwickeln.

Schülerwettbewerb Praktikumsreporter 2017

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Praktikumsbörse sprungbrett bayern wieder den Schülerwettbewerb sprungbrett Praktikumsreporter. Schülerinnen und Schüler aller Schularten aus ganz Bayern, die in diesem Schuljahr ein Schülerpraktikum absolvieren, sind wieder aufgerufen, über ihre Praktikumseindrücke zu berichten.
 
Der sprungbrett Praktikumsreporter wird in drei Kategorien ausgezeichnet:

•    Bester Einzelbeitrag
•    Bester Gruppenbeitrag
•    Bestes Praktikumsvideo

Auch die Teilnahme ganzer Klassen in Form eines Gruppenbeitrages ist somit möglich.

Um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, möchten wir Sie bitten, die Informationen zum Wettbewerb an die Lehrkräfte bzw. die Jugendlichen weiterzuleiten. Durch Klicken auf das nebenstehende Bild finden Sie ein Informationsblatt zum Ausdrucken und Weitergeben.

Mehr Informationen zu dem Wettbewerb sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie auch auf der Webseite unter www.sprungbrett-bayern.de

Anmeldeschluss ist der 19. Mai 2017.

Neue Mitgliedsschule des LEV-RS in Unterfranken

 

Beim Landeselterntag in Kitzingen konnte der LEV-RS eine neue Mitgliederschule begrüßen. Die Jakob-Stoll-Realschule aus Würzburg hat sich entschlossen, dem Verband beizutreten. Die unterfränkische Bezirksvertreterin Bettina Stubenrauch nutzte die Gelegenheit und ließ sich mit Gerd Oechsner vom Elternbeirat fotografieren.

Die Jakob-Stoll-Realschule ist eine Schule ohne Rassismus und hat Bandklassen in der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Die JSR ist Seminarschule für die Fächer Deutsch, evangelische Religion, Mathe, Sport und WR. Es werden knapp 500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.
Wir sagen herzlich Willkommen!

Bayerischer Integrations- und Asylpreis 2017

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung zum Bayerischen Integrationspreis 2017 sowie dem Bayerischen Asylpreis 2017.

Die Bayerische Integrationsbeauftragt Kerstin Schreyer, Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller und Landtagspräsidentin Barbara Stamm weisen auf die Bewerbungsmöglichkeit für den Bayerischen Integrationspreis 2017 und den Bayerischen Asylpreis 2017 hin.

Die Preisverleihung findet am 20. Juni 2017 im Bayerischen Landtag statt.Das Preisgeld für beide Preise beträgt insgesamt € 5.000,00.

Bewerbungen können vom 27. März - 30. April 2017 per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Beifügung des Bewerbungsformulars eingereicht werden.

Bewerbungsformular Integrationspreis

Bewerbungsformular Asylpreis

Auftaktveranstaltung "Digitale Schule 2020"

Am 27. März 2017 waren zahlreiche Gäste zur Auftaktveranstaltung des Projekts „Digitale Schule 2020“ ins Haus der Bayerischen Wirtschaft geladen. Ralf Kaufuß, Geschäftsführer der Stiftung Bildungspakt Bayern, eröffnete die Veranstaltung und erläuterte am Beispiel eines Orchesters die Digitalisierung. Sie stellt Instrumente bereit und setzt die Lehrer als Solisten ein. Seiner Meinung nach muss zielgerecht organisiert werden und die gesamte Schulfamilie beteiligt werden um den Schulversuch erfolgreich umzusetzen.

Staatssekretär und Vorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, Georg Eisenreich, betonte in seinem Grußwort, dass es wichtig sei, Wertvorstellungen einzubringen. Außerdem müssen Chancen genutzt und Risiken minimiert werden. Wichtig sei auch, dass immer der Mensch im Mittelpunkt stehe. Schülerinnen und Schüler müssen befähigt werden, sich in der digitalen Welt zu Recht zu finden. Neben dem Lesen, Rechnen und Schreiben ist die Digitalisierung die 4. Kulturtechnik.

Michael Lindemann vom Verband der bayerischen Wirtschaft sieht in der Digitalisierung eine Chance für Schulen sich zu privilegieren. Eigene Kompetenzen müssen entwickelt werden. Die vorhandene Bildungsqualität wird durch die Digitalisierung gesteigert  und der Unterricht anders gestaltet. Er bedankte sich bei Lehrern und Schulleitern der Projektschulen für ihren Aufwand und ihr Engagement.
Im Anschluss wurden die Schulschilder an die Projektschulen ausgegeben. Von den Bayerischen Realschulen nehmen die Realschule am Europakanal Erlangen II und die Staatliche Realschule Schöllnach am Schulversuch teil.

Dr. Florian Langenscheidt informierte in seinem Impulsvortrag über Fluch und Segen der Digitalisierung. Er sieht darin die größte Revolution, die es je gegeben hat. Frau Prof. Seufert aus der Schweiz betrachtete in ihrem Impulsvortrag das Warum und Wie. Abschließend informierte die Projektleiterin Eva Stolpmann über den weiteren Ablauf des Schulversuchs an den Modellschulen.

Der LEV-RS ist Mitglied im Projektbeirat, der im Juli mit seiner Arbeit beginnt und kann dadurch Impulse setzen.

Thementag Nachteilsausgleich und Notenschutz

Nach  zahlreiche Anfragen zu den Themen Nachteilsausgleich und Notenschutz, welche in der neuen Bayerischen Schulordnung in den §§ 31-36 geregelt sind, hatten wir uns entschlossen, dazu einen Thementag zu organisieren.

Zu Beginn des Schuljahres gab es reichliche Anrufe und Nachfragen zur Neuregelung von Nachteilsausgleich und Notenschutz in der neuen Bayerischen Schulordnung.  Auf Anfrage von Herrn Rost, Elternbeiratsvorsitzender der Samuel Heinicke Realschule, organisierten wir einen Thementag für dieses Thema. Der Elternbeirat der Samuel Heinicke Realschule und die Schulleitung stellten sich und ihre Schule dafür zur Verfügung. In Anbetracht der vielen Anrufe und Nachfragen im Vorfeld, meldeten sich leider wenige Teilnehmer an. Am Ende nahmen dann 20 Eltern teil, die sich dafür interessierten und sich die Zeit nahmen um auch als „Multiplikator“ an ihren Schulen zu agieren.

Nach Grußworten von Herrn Rost und dem 3. Vorsitzenden des Landeselternverbandes Bayerischer Realschulen, Thomas Stachel,  war ein einführender Vortrag geplant.  Dieser sollte zur besseren Übersicht über den Inhalt und die Hintergründe der Neuregelungen sowie als Diskussionsgrundlage dienen. Als der Ministerialbeauftragte, Ernst Fischer, seinen Vortrag mit den ersten Ausführungen begann, nahmen ihn die Teilnehmer gleich unter Fragebeschuss, sodass sich der Vortrag zu einem Frage – Antwortspiel entwickelte. Dabei wurde dann Schritt für Schritt jeder Punkt der neuen Verordnung gemeinsam bearbeitet.

Durch die ruhige aber auch bestimmte Art von Herrn Fischer hatten dann auch alle Teilnehmer die Informationen erhalten, die sie benötigten. So lauteten jedenfalls die Rückmeldungen der Teilnehmer.

Gerne würde der Landeselternverband Bayerischer Realschulen auch künftig solche Thementage veranstalten. Dazu wäre es allerdings sehr hilfreich, wenn Sie uns Themenvorschläge schicken und zu solch einem Thementag auch reichlich erscheinen.

Wirtschaftsschultag 2017 in Erlangen

Viel zu feiern gab es am 18.03.17 in Erlangen am 15. Wirtschaftsschultag - so viel und so Besonderes, dass der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann selbst die Festrede hielt. Der Bayerische Wirtschaftsschultag wird alle zwei Jahre von der „ARGE Bayerische Wirtschaftsschule“ ausgerichtet, dem gemeinsamen Arbeitsgremium von Eltern LEV-WS, Privatschulen, Direktoren und Lehrern an beruflichen Schulen. Im Rahmen dieses Tages verleiht die LEV den Wirtschaftsschulpreis für herausragende Projektarbeiten.

In diesem Jahr konnte Minister Herrmann die Ausweitung des Modellversuches W6 verkünden, auch in Erlangen können Schüler künftig ab der 6. Klasse auf die Wirtschaftsschule wechseln.

In seiner Festrede betonte er die Bedeutung dieser Schulart, die es so nur in Bayern gibt. Mit ihrem Baustein „Übungsfirma“ vermittelt sie Schülern von Anfang an auch praktisch unternehmerisches Denken und Handeln, was von der EU schon seit längerem dringend angemahnt wird. Ja, das Bayerische Schulsystem mag kompliziert zu verstehen sein, gerade Wirtschaftsschule (und Realschule) sind außerhalb Bayerns häufig nicht wirklich in ihrer Bedeutung bekannt. Dafür ist es aber auch überaus erfolgreich. Gerade um die duale Ausbildung beneidet uns daher auch die halbe Welt. Selbst beim Gespräch mit US-Präsident Trump kam dieses Thema auf den Tisch.

Am Nachmittag wurde dann in über 20 Arbeitskreisen für Lehrkräfte sowie Elternvertreter fleißig gearbeitet. Im Angebot einfach alles, was in der Schulart Wirtschaftsschule gelehrt wird oder was im Unterricht hilft.

Und was uns aus Elternsicht besonders gefällt: Auf einem der neuen Workshops konnten sich Lehrkräfte mit dem LEV-WS über Elternarbeit austauschen, natürlich über ernste Themen wie z.B. Elternabende, aber auch über vergnügliche wie ein Schubkarrenrennen Eltern gegen Lehrer am Schulfest. Und hier wurde auch eine Besonderheit im LEV-WS deutlich: Die Mitarbeit ist hier auch dann noch möglich, wenn die Kinder die Schule bereits abgeschlossen haben.

Wir gratulieren Erlangen zum Start in den Modellversuch und den drei Preisträgern zu ihrem Sieg.

1.    Preis: Private Wirtschaftsschule Gester in Mühldorf am Inn mit dem Projekt „Unterschiede verbinden - gemeinsam einzigartig“, der Zusammenarbeit mit einer Schule in Tansania
2.    Preis: Städtische Hans-Böckler-Wirtschaftsschule Fürth mit dem „Projekt. Schuld“, einem Theaterstück über die Auswirkungen der Finanzkrise
3.    Preis: Städtische Reichlesche Wirtschaftsschule Augsburg mit dem Projekt „RWS liest fantastisch“, bei dem ein Hörbuch erstellt wurde

Fazit: Auch die Wirtschaftsschule ist ein wichtiger und guter Baustein im Bayerischen Schulsystem, eine Ergänzung zur Realschule und eine Alternative mehr zu Gymnasium und Abitur.

Die Realschulfamilie der Zukunft - 59. Landeselterntag in Kitzingen

Unter dem Motto „Realschulfamile der Zukunft“ fand am Wochenende an der Staatlichen Realschule in Kitzingen in Unterfranken der 59. Landeselterntag des Landes-Eltern-Verbandes (LEV) der Bayerischen Realschulen statt.

Die Landesvorsitzende Andrea Nüßlein bedankte sich in ihrer Begrüßung für die gute Zusammenarbeit und Verbundenheit innerhalb der Realschulverbände. Das Motto „Realschulfamilie der Zukunft“ passe ihrer Ansicht nach hervorragend zu den aktuellen Veränderungen mit G8 zu G9 und zu einer möglichen Weiterentwicklung der Mittelschule. „Allerdings dürfe die Realschule davon nicht beeinträchtigt werden“.

Schulleiter Michael Rückel berichtete über die Besonderheiten der Realschule Kitzingen. Von schulischer Seite ist man stolz, dass zwei Markenzeichen des Landkreises, der Wein und der Main, sich auch im Wahlfachangebot widerspiegeln: Im Wahlfach Weinbau erleben die Kinder mit den Weinstöcken vor der Schule den Weg von der Traube bis zum fertigen Produkt. Der Main ist willkommener Trainingsort für das Wahlfach Rudern.

Landrätin Tamara Bischof betonte die Schönheit der Landschaft und dass ihr von Anfang an die Bildungspolitik ein wichtiges Anliegen war. Um Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung zu gewährleisten, wurden die kreiseigenen Schulen ausgebaut und zeitgemäß ausgestattet.

In ihren Grußworten hoben sowohl Jürgen Böhm, Vorsitzender vom Bayerischen Realschullehrerverband, sowie Bernhard Buchhorn, Landesvorsitzender vom Verband Bayerischer Realschuldirektoren, die Stärken und die Unverzichtbarkeit der Realschulen hervor. Jürgen Böhm betonte, dass die Realschulverbände in den vergangenen Jahren gemeinsam die Realschule zu einer der modernsten Schularten in Deutschland weiterentwickelt haben. Die anerkannte bayerische Realschule steht dabei als starke Säule für qualitativ hochwertige Schulbildung in Bayern, die immer den individuellen Bedarf des einzelnen Schülers in den Mittelpunkt rückt.

In Anerkennung der Leistungen des LEV-RS und der Elternbeiräte nahm Bernhard Buchhorn vom VBR das Wort "Eltern" auf und merkte zu jedem Buchstaben etwas an. So lobte er das Engagement der Elternbeiräte, die sich nicht nur an der Schule, sondern auch über die Schule hinaus bildungspolitisch engagieren. Gemeinsam sei allen die Orientierung zur Leistungsbereitschaft im differenzierten Schulwesen. Tüchtig und im Ehrenamt üben die Verantwortlichen im LEV-RS und in den Elternbeiratsgremien ihre Arbeit aus. Dabei gehe der Blick auf die Realität, also das Machbare, nie verloren. "Deshalb heißen wir auch 'Realschule', so Buchhorn. Mit dem Blick in die Zukunft und dem Wunsch nach Nachhaltigkeit.

Elfriede Ohrnberger, Ministerialdirigentin aus dem Kultusministerium, betonte, dass die Realschule eine gut funktionierende und engagierte Gemeinschaft sei, die sich erfolgreich dafür einsetzt, dass die Schulart Realschule im differenzierten bayerischen Schulsystem eine starke Säule ist und bleibt. Die Realschule vermittelt eine solide Basis an Wissen und Können, bahnt Sozialkompetenzen an und unterstützt, in Zusammenarbeit mit den Eltern, die Werteorientierung.

Weiterlesen: Die Realschulfamilie der Zukunft - 59. Landeselterntag in Kitzingen

In der Debatte zum G9 darf die Bayerische Realschule nicht vergessen werden.

Der Landeselternverband Bayerischer Realschulen begrüßt die Aussage des Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle, dass alle Schularten und deren Verbände in die Diskussion um das G9 einbezogen werden und fordert die Entscheidungsträger auf, mit Bedacht zu handeln.

Unserer Meinung nach muss bei der Wahl der weiterführenden Schule immer das Kind im Mittelpunkt stehen. Es sollte nach seinen Fähigkeiten und seinem Entwicklungsstand in der Schulart starten, die seinen individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Schließlich führt der Weg bis zum Abitur schon lange nicht mehr nur über das Gymnasium.

Die Bayerische Realschule ist eine, nicht nur von der Wirtschaft hoch anerkannte und wertgeschätzte Schulart, die sich durch ihr Profil eindeutig von den anderen Schularten abgrenzt und dadurch auszeichnet. Daher müssen echtzeitig, und zwar jetzt, die notwendigen Rahmenbedingungen und Lehrerkapazitäten geschaffen werden, um die Realschule auch in Zukunft weiter zu stärken.

Bereits heute fehlen an den Realschulen Lehrkräfte, die als mobile oder integrierte Lehrerreserve dringend benötigt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, ist dies die Vertretung von Kollegen in Elternzeit. Darüber hinaus müssen die Herausforderungen der Zukunft durch Digitalisierung und Wertevermittlung gemeistert werden, was zusätzliche Lehrkräfte notwendig macht.

Nur mit einer entsprechenden personellen Ausstattung in allen Schularten kann das differenzierte bayerische Bildungssystem seinen Qualitätsstandard erhalten und zukunftsorientiert weiterentwickeln.