Landes-Elternverband Bayerischer Realschulen e.V.

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Politische Bildung an Bayerns Schulen?

Am Abend des 12. Oktober 2016 fand im Maximilianeum ein Fachgespräch zum Thema „Politische Bildung an Bayerns Schulen“ statt. Geladen hatte die SPD-Landtagsfraktion.

Martin Güll, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag und Bildungspolitischer Sprecher der BayernSPD eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste im voll besetzten Sitzungssaal. Als Referenten waren geladen: Dr. Harald Parigger, Leiter der Landeszentrale für Politische Bildung in Bayern, Jürgen Böhm, in seiner Funktion als Präsident der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände und Prof. Stefan Rappenglück, Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für politische Bildung.

Diskutiert wurde u.a. darüber, ob Referendare eine politische Grundausbildung haben sollten und ob es an den Schulen die entsprechenden Rahmenbedingungen gibt. Um dies leisten zu können wären auch wieder zusätzliche Lehrerstunden notwendig. Eine Möglichkeit wäre, Experten in die Schulen zu holen um den Schulen damit eine Beteiligung am politischen Geschehen zu ermöglichen.
Die zahlreichen Gäste, u.a. die LEV-Verbände sowie Vertreter vieler weiterer Vereinigungen, konnten ihre Meinungen äußern. Viele waren sich einig, dass die politische Bildung in erster Linie im Elternhaus erfolgen sollte.

Nach mehr als zwei Stunden und dem Hinweis auf eine weitere Veranstaltung im November zum Thema „Bildungsangebote für Schulen an den Erinnerungsorten in Bayern - Pädagogische Konzepte der Gedenkstättenarbeit“ endete die Veranstaltung.