Starke Realschulen sichern Qualität und Zukunft

Unter diesem Motto stand der 3. Süddeutsche Realschultag am 29. Mai 2017 in Ulm. Er wurde wieder vom Bayerischen Realschullehrerverband (brlv), dem Realschullehrerverband Baden-Württemberg (RLV-BW) und dem Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) ausgerichtet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine FORSA-Umfrage zur Einschätzung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Absolventen der Realschule, die Nutzung digitaler Medien im Unterricht und die Befähigung zur kritischen Beurteilung gesellschaftlicher Fragen durch die Realschulen.

Die Gastredner sowie die anwesenden Lehrkräfte waren alle froh über die Rückkehr zum Bekenntnis für die Realschule durch die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg. Das war in allen Beiträgen und Gesprächen nicht zu überhören. Die Zahlen sind eindeutig. 41% der baden-württembergischen Übertritte gehen in diesem Jahr an die Realschule, 37% an die Gymnasien und nur 15%! an die, von der ehemaligen grün-roten Koalition, favorisierte Gemeinschaftsschule. Patrick Meinhardt, Bundesgeschäftsleiter Politik vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft nannte die Realschule die Schule des Mittelstandes. Einer Studie zufolge wird es in Deutschland 2030 einen Überschuss von 2,3 Mio Akademikern geben. Gleichzeit fehlen dann 4,9 Mio Fachkräfte. Hier könne die Bundespolitik auch heute schon mehr tun als sie das bisher tut, trotz Kooperationsverbot, meinte der Vertreter der Wirtschaft.

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