Landes-Elternverband Bayerischer Realschulen e.V.

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Wir sind dabei:

Wissenswertes

Bildungskongress: Die Realschule als Grundlage erfolgreicher Karrieren

Mit realer, moderner Bildung durchstarten in Handwerk und Industrie

Nach vielen Jahren der Akademisierung von Bildung findet seit einigen Jahren ein Umdenken statt – akademische und berufliche Bildungsabschlüsse werden verstärkt als gleichwertig wahrgenommen. Gerade angesichts des großen Fachkräftemangels im Freistaat ist es wichtig, auf eine qualifizierte berufliche Bildung mit einer starken Realschule zu setzen. Eine einseitige Orientierung auf die akademische Bildung bringt Deutschland und Bayern nicht voran und verkennt die Potentiale, die in der beruflichen Bildung liegen.

In Grußworten und Expertenvorträgen sowie in einer Podiumsdiskussion bei diesem Kongress wurden die hervorragenden Perspektiven aufgezeigt, die Realschulabsolventen mit einer gezielten Vorbereitung auf die Berufswelt offenstehen, und auch, wie die erfolgreiche Realschulausbildung weiter optimiert werden kann. Beste Beispiele aus der Praxis lieferten zwei ehemalige Realschulabsolventinnen, für die der Erhalt des "Qualitätssiegels Realschulabschluss" der Start in beeindruckende Karrieren war.

Die Realschule steht für eine moderne Bildung und pädagogisch sinnvolle Einbindung digitaler Medien in den Unterricht – im Sinne einer realen Bildung, die Zukunft gestaltet.
Die Experten aus Schule, Wirtschaft und Politik sowie die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig, dass die Realschule als erfolgreiche und in der Gesellschaft nachweislich anerkannte mittlere Säule des differenzierten Bildungssystems weiter gestärkt werden muss.

Dr. rer. pol. h. c. Thomas Sattelberger MdB                                                                                                                              Hubert Schöffmann IHK; Dr. rer. pol. h. c. Thomas Sattelberger MdB;
                                                                                                                                                                                                 Laura Kronwinkler; Regina Bittner und Jürgen Böhm brlv
                                                                                         Peter Gschrey LEV-RS; Dr. rer. pol. h. c. Thomas Sattelberger MdB

Bildnachweis: alle Bilder LEV-RS e.V.

 

Infoportal ElternMitWirkung - Endlich - das Elternportal ist online

In einer bewegenden und informativen Veranstaltung, in den Räumen des Kultusministeriums und unter Führung des Bildungspakt Bayern sowie der Initiative 3mal E, wurde das neue Elternportal “ElternMitWirkung“ online gestellt.

 

Frau Carolina Trautner,  Kultur-Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Vorsitzende des Stiftungsvorstands des Stiftung Bildungspakt Bayern, zeigte in ihrem Grußwort die Notwendigkeit einer solchen Hilfestellung und Orientierung für Eltern, die sich mit einbringen möchten.

 

 

Herr Anton Seitz, Projektleiter dieses Infoportals, stellte den Anwesenden

das Portal vor und zeigte die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung.

Herr Prof. Sacher, wissenschaftlicher Berater des Projekts, wies erneut darauf hin, dass das Elternhaus immer noch den größten Einfluss auf den Erfolg in der Schule hat. Umso wichtiger, wenn sich Eltern für Schule interessieren und sogar aktiv teilhaben wollen. Um Ihnen dann auch unterstützend zur Seite zu stehen, ist dieses Portal eine sinnvolle Investition.

Herr Ralf Kaulfuß, Ministerialrat und Geschäftsführer der Stiftung Bildungspakt Bayern, bat in seinem Schlusswort um aktive Verbreitung dieses Portals, um Rückmeldungen und die Möglichkeit der Ergänzung sowie Berichtigung einzelner Beiträge.

 

Ich habe mir dieses Portal genau angesehen und kann es nur empfehlen. Bei den Seminaren für Rechte, Pflichten und Möglichkeiten eines Elternbeirates besprechen wir auch genau die Themen, die hier aufgegriffen wurden. Mit gut überdachten Verlinkungen ist man schnell bei Gesetzestexten und praktischen Beispielen.

Auch Hörgeschädigten wurde entsprochen. So läuft bei den Videos der gesprochene Text in Untertiteln. Dies dann auch in verschiedenen Sprachen lesbar.

Sollten Sie also mal wissen wollten, wie Sie sich einbringen können und/oder Interesse haben, im Elternbeirat einer Schule mitzuwirken, können Sie sich hier restlos informieren. Auch für Neueinsteiger gibt es Hilfestellungen, was zuerst zu machen ist.

Ich hoffe, dass es bei Ihnen genauso ankommt wie bei mir. Ansonsten sind wir auch weiterhin gern Ihr Ansprechpartner in allen Fragen um die Realschule.

 
 
 

Erfolgreiches Kooperationsprojekt MINT21 des Bayerischen Kultusministeriums und der Bayerischen Wirtschaft wird zu "MINT21 digital"

„MINT21“ wird zu „MINT21 digital“: Das Bayerische Kultusministerium, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft e. V. setzen die im Jahr 2010 gestartete Initiative MINT21 mit einem neuen Schwerpunkt fort. Im Rahmen eines Festaktes an der Realschule Geretsried wurde die neue Schwerpunktsetzung am 07. Juni 2018 feierlich bekanntgegeben.

Insgesamt 71 Realschulen im Freistaat entwickeln und erproben MINT-Fördermaßnahmen, um naturwissenschaftliches Denken als Teil der Lebens- und Erfahrungswelt junger Menschen zu etablieren und ihre MINT-Kompetenzen zu stärken. In Zukunft soll dabei die digitale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler in den MINT21-Realschulen verstärkt gefördert werden.

Ministerialdirektor Herbert Püls vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus dankte allen Beteiligten, die sich an den bayerischen Realschulen für die besondere Förderung der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich einsetzen: „An den Realschulen gelingt die umfassende naturwissenschaftliche Förderung mit der MINT21-Initiative in bemerkenswerter Weise. Mittlerweile erreicht die im Jahr 2010 gestartete Initiative über 22.000 Realschülerinnen und Realschüler. Das ist eine beeindruckende Bilanz!“ Mit interessanten Methoden könne man zudem die Angst vor Mathe und Physik nehmen und stattdessen Begeisterung für diese Fächer wecken.

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte:

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Handy-Nutzung an Bayerischen Schulen

Als Anlage erhalten Sie die Pressemitteilung des KM zum Runden Tisch, mit dem Thema Handynutzung an Bayerischen Schulen.
Das Gesetz (BayEUG) wollte kaum jemand ändern, aber fast alle wollten im Schulforum Rahmenbedingungen für den privaten Gebrauch festlegen, welche den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen.
Dies scheint sinnvoll, solange die Lehrkräfte die Einzelfallentscheidung haben. Über die Festlegung im Schulforum werden alle in der Schulfamilie mit eingebunden. Darüber könnten z.B. grundsätzliche Regelungen erfolgen, wie das Verbot gehandhabt wird, wenn die Schüler zum Unterricht außerhalb des Schulgeländes unterwegs sind (beispielsweise Sport, etc.).
 

Mehr Basisarbeit ist gefragt

Zentrales Thema der Vorstands- und Ausschusssitzung des LEV-RS in Kloster Rohr

Rohr (Do.)  Runde Tische, Thementage, Regionaltreffen und Seminare – diese Themen standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des LEV-RS. Thomas Stachel (3. Vorsitzender) präsentierte verschiedene Vorschläge, die zum Teil aus den Bezirken kamen. Ziel ist es, zum einen die Elternbeiräte  (EB) in ihrer Arbeit zu unterstützen, zum anderen über die EB und Bezirksvertreter Ansprechpartner zu sein.

Gerade wenn sich der EB nach den Wahlen neu zusammengesetzt hat, ist es wichtig, die „Neuen“ erst einmal über die Rechte und Pflichten zu informieren, die der EB hat. Aus diesem Grund bietet der LEV-RS regelmäßig Seminare an, die sich speziell mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Termine werden sowohl auf der Homepage des LEV-RS (lev-rs.de) als auch im Newsletter bekannt gegeben.

Beim „Runden Tisch“ sollen in zwangloser Atmosphäre, ähnlich einem Elternstammtisch, neben allgemeinen Themen auch spezielle Themen der jeweiligen Schulen angesprochen werden. Alles rund um das Gebiet „Ausbildung“ steht beispielsweise bei einem Thementag im Vordergrund und Regionaltreffen finden aufgrund der geographischen Gegebenheiten nicht nur speziell für einen Regierungsbezirk statt. Die Auswahl von Art und Ort, also das „was, wie und wo“ obliegt dabei dem Bezirksvertreter, fachliche Unterstützung gibt es natürlich vom Vorstand und selbstverständlich auch von der zuständigen MB (Ministerialbeauftragter)-Dienststelle. Diese gibt es in jedem Regierungsbezirk.