Landes-Elternverband Bayerischer Realschulen e.V.

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Wissenswertes

Was ändert sich durch die neuen Schulordnungen

Elternrechte und Elternpflichten - Welche Möglichkeiten haben Elternbeiräte künftig?

Am 04. Juni 2016 fand in Langenzenn bei Nürnberg für die nördlichen Bezirke Bayerns wieder ein Seminar "Rechte, Pflichten und Möglichkeiten eines Realschulelternbeirates" für Elternbeiräte und interessierte Eltern statt. Den Teilnehmern wurde detailliertes Wissen vermittelt und sie erhielten Material zum Argumentieren in ihren Schulen.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an den Elternbeirat der Staatliche Realschule Langenzenn für die freundliche Aufnahme und Betreuung beim letzten Seminar.

Der Referent versucht in den Seminaren auf spezielle Situationen in den einzelnen Teilnehmerschulen einzugehen, so dass jeder Teilnehmer das Seminar mit eigenen Lösungsansätzen verlassen kann.

Seit 01. August 2016 gilt nun die neue Bayerische Schulordnung (BaySchO) für alle Schularten. Die Realschulordnung (RSO) wurde um schulartübergreifende Regeln bereinigt. Das Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) wurde ebenfalls in einigen Punkten geändert. Wir werden die Seminare deshalb fortführen und u.a. auf diese Änderungen eingehen. Jeder Teilnehmer wird im Anschluss Unterlagen dazu erhalten.

Wir empfehlen allen neuen und alten Elternbeiräten eines der nächsten Seminare zu besuchen.
Inzwischen erhalten Sie auf unserer Webseite unter dem Punkt "Die neuen Schulgesetze" Informationen dazu und eine Überleitung wo künftig welche Regeln zu finden sind.

Seminartermine sind:

Südbayern:   Samstag, den 03. Dezember 2016, 10:00 - 16:00 Uhr
Nordbayern:  Samstag, den 28. Januar 2017, 10:00 - 16:00 Uhr

Referent für beide Seminare ist Thomas Stachel, 3. Vorsitzender des LEV-RS und langjähriger Bezirksvertreter in Oberbayern-West. Die Orte stehen noch nicht fest, werden aber in Kürze auf dieser Webseite veröffentlicht.

 

CyberMentor – Mädchen stark für MINT machen!

Ihre Tochter findet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) toll? Doch in der Schule fehlen Ihrer Tochter themenspezifische Angebote und sie wünscht sich mehr Austausch mit gleichaltrigen Schülerinnen über ihre Interessen? Dann ist CyberMentor genau das richtige für sie. Bei CyberMentor kann sie die faszinierende Welt von MINT entdecken und gleichzeitig ihrer persönlichen Mentorin Löcher in den Bauch fragen! Das deutschlandweite E-Mentoring-Programm startet am 15. Dezember in seine neue Runde. Bereits zum elften Mal haben Mädchen die Möglichkeit, am kostenfreien Programm teilzunehmen. MINT mit persönlicher Mentorin erleben.

Ihre Tochter erhält für ein Jahr eine persönliche Mentorin, die beruflich im MINT-Bereich tätig ist und wöchentlich ca. 30 Minuten für einen Online-Austausch zur Verfügung steht. Als wichtigste Ansprechpartnerin bei CyberMentor gibt die Mentorin einen Einblick in ihren Berufsalltag, bietet Informationen rund um MINT und initiiert gemeinsame MINT-Projekte. Ihre Tochter hat so die Chance, den MINT-Bereich frühzeitig aus einer außerschulischen Perspektive kennen zu lernen und hilfreiche Tipps für die Studien- und Berufswahl zu bekommen. Auf der passwortgeschützten CyberMentor-Internetplattform steht den Mädchen eine "MINT-Welt" zur Verfügung, in der es – alleine, gemeinsam mit der Mentorin oder der Community – zahlreiche Lernangebote zu entdecken gibt. Neben einer Online-Zeitschrift, einem MINT-Talk-Diskussionsforum und regelmäßigen Themenchats warten spannende MINT-Projekte auf ihre Tochter.

Ihre Tochter sollte ein gewisses Interesse an MINT-Themen haben und Lust mitbringen, sich mit anderen Schülerinnen darüber auszutauschen. Sie sollte zwischen 11 und 19 Jahre alt sein und einen regelmäßigen Zugang zu einem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone haben. Der wöchentliche Zeitaufwand beträgt in etwa 30 Minuten und sollte individuell mit der Mentorin abgesprochen werden. Das Programm geht ein Jahr und findet auf einer passwortgeschützten Plattform statt. Es haben nur die überprüften Teilnehmerinnen und die Mitarbeiter von CyberMentor einen Zugang. Ihre Tochter befindet sich somit in einem sicheren, geschlossenen Umfeld.

Die Anmeldung erfolgt unter www.cybermentor.de/anmeldung-mentee.
Wenn Sie oder Ihre Tochter Fragen haben oder weitere Informationen benötigten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen uns an unter 0941 943 3621.

Das Programm wird geleitet von Prof. Dr. Heidrun Stöger von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler von der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Finanzierung erfolgt durch die Unternehmen Siemens AG, Daimler AG, IBM Deutschland GmbH, SAP AG und ZF Friedrichshafen AG, Krones AG, Capgemini Deutschland GmbH und Maschinenfabrik Reinhausen GmbH sowie durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

Die neuen Schulgesetze


Seit 01.August 2016 gelten neue Schulordnungen für alle Schulen in Bayern. In den jeweiligen Schulordnungen, wie beispielsweise die Realschulordnung (RSO) oder die Gymnasiale Schulordnung (GSO) wurden die schulartspezifischen Normen zusammengefasst. Aus den für alle Schularten geltenden Regeln wurde eine neue allgemeingültige Bayerische Schulordnung (BaySchO) entwickelt. Auch das übergeordnete Gesetz, das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG), blieb dabei nicht ganz unverändert.

Wir informieren Sie hier über die neuen Gesetze für die Realschule und geben Ihnen mittels einer Überleitung Hinweise, wo Sie welche Regeln jetzt finden. Außerdem gibt es die Möglichkeit zum Download.

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Gemeinsam junge Menschen stärken

Fachsymposium „ Resilienz und Stresskompetenz in Schule und Ausbildung“

Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz und Widerstandsfähigkeit gegen Alltagsbelastungen bei Jugendlichen müssten dringend noch mehr gestärkt werden – darin stimmten die Teilnehmer des Symposiums „Resilienz und Stresskompetenz in Schule und Ausbildung“ durchgehend überein. An dem Fachsymposium, das am 13. Juli in der IHK Akademie Westerham im Rahmen der Präventionsinitiative STARK der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie stattfand, nahmen rund 120 Schulleiter und Lehrkräfte aller Schularten, Ausbilder aus der Wirtschaft sowie Vertreter aus Ministerien, Elternverbänden und aus der Lehrkräfteausbildung teil.

Prof. Dr. Arnold Lohaus von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld informierte in seinem Vortrag über Entstehung und Auswirkung von Stress im Jugendalter und stellte vielfältige Präventionsmöglichkeiten vor. Im Fokus des Symposiums stand die Initiative STARK der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie. Hier werden bayernweit Multiplikatoren im Rahmen von Fortbildungen sowie Informations- und Netzwerkveranstaltungen zu Resilienz und Stresskompetenz informiert und geschult. So werden etwa Lehrkräfte befähigt, selbst Trainingsreihen mit Ihren Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen lernen so einen positiven Umgang mit Belastungssituationen und erfahren die Stärkung der individuellen Resilienz, also ihrer persönlichen Widerstandskraft.

Neben der Vorstellung von Forschungserkenntnissen aus der Studie „Der Berufseinstieg als gesundheitlich kritische Lebensphase: Kein Distress in der Ausbildung!“ wurden Handlungsspielräume aber auch Verantwortung von Akteuren aus den Lebenswelten Schule und Wirtschaft beleuchtet.

Im Verlauf der Veranstaltung wurde schnell deutlich, dass die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung junger Menschen je nach Schule oder Ausbildungsbetrieb individuell zugeschnitten und an die lokalen Bedürfnisse angepasst sein muss um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Die Initiative STARK soll weiterentwickelt und künftig auch Eltern darin eingebunden werden. Informationen zu STARK gibt es bei Christine Ringhoff von der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie, die das Projekt leitet.

SCHULEWIRTSCHAFT Akademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V., Infanteriestraße 8, 80797 München, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 089-44108-53

245 neue Lehrkräfte an Bayerns Realschulen

 LEV-RS, brlv und VBR erreichen ab dem Schuljahr 2016/2017 eine bessere Lehrerversorgung an den bayerischen Realschulen.

Der LEV-RS ist sehr erfreut darüber, dass im kommenden Schuljahr ca. 245 neue Realschullehrer eingestellt werden. Dies entspricht der Mindestforderung der drei Realschulverbände, die am 25.06.2016 in einem gemeinsamen Positionspapier festgehalten und am 28.06.2016 Minister Spaenle vorgestellt wurde.

Mit diesen zusätzlichen Lehrerstellen kann die integrierte Lehrerreserve ausgebaut und die Grundversorgung gestärkt werden. Auch zukunftsorientierende Themen, wie z.B. Digitalisierung sowie die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft können damit vorangetrieben werden.

Der LEV-RS bedankt sich bei den politischen Verantwortlichen im Landtag und dem Kultusministerium für diese Entscheidung. Außerdem richtet sich unser Dank auch an Lehrer- und Rektorenverband, denn nur durch das gemeinsame Agieren können wir uns erfolgreich für die Bayerischen Realschulen einsetzen.

Damit wir weitere Verbesserungen vorantreiben, werden wir bereits im September damit beginnen, weitere Gespräche mit den politischen Gremien zu führen und uns für den Erhalt einer starken zukunftsorientierten bayerischen Realschule einsetzen.