Landes-Elternverband Bayerischer Realschulen e.V.

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Wir sind dabei:

Wissenswertes

Kultusminister Piazolo zeichnet neun bayerische Realschulen mit dem „MINT21-Preis“ für kreative Projekte aus

von Toni Lenhart - Fotos: StMUK

Für jeden Realschulbezirk wurde ein Preisträger gekürt. Zusätzlich gab es wieder einen Sonderpreis.

MÜNCHEN: Acht bayerische Realschulen erhielten am 21. November 2018 von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo den „MINT21-Preis“ für verschiedene Projekte in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Die Staatliche Realschule Pfarrkirchen wurde mit dem MINT21 Sonderpreis für ihr Projekt „Bestenförderung Physik“ ausgezeichnet. Die Auszeichnungen nahmen neben dem Kultusminister die beiden Vertreter der Mitinitiatoren, Dr. Christof Prechtl, stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme, vbm) sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und Josef Schelchshorn, Vorstandsmitglied im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) vor. Die Preise sind jeweils mit 500 € dotiert.

Kultusminister Michael Piazolo freute sich über die innovativen Projekte der Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Realschulen: „Es ist schön, wenn junge Menschen auf spielerische Art und Weise die faszinierende Welt der MINT-Fächer entdecken und gleichzeitig noch fit für die Berufswahl gemacht werden.“ Sie seien mit mutige Konzepten zu beeindruckenden Ergebnissen gekommen. „Die heute ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler können stolz auf ihre Leistung sein, denn sie sind es, die schon bald unsere Welt von morgen gestalten werden“, lobte der Minister. Gleichzeitig dankte er auch allen verantwortlichen Lehrkräften der MINT21-Schulen, die Tag für Tag passgenaue Bildungsangebote bereitstellen, die Jugendlichen begabungsgerecht fördern und ihre Persönlichkeitsentwicklung voranbringen.

Ähnlich äußerte sich Dr. Christof Prechtl: „Die bayerische Wirtschaft sucht händeringend nach qualifizierten MINT-Nachwuchskräften.“ Die Perspektiven in diesem Bereich sind groß. Deshalb gebe es beste Karrierechancen, so der stv. Hauptgeschäftsführer des vbw.

„Praxisnahe Bildungsprojekte liegen dem bbw sehr am Herzen, denn sie schlagen Brücken zwischen den Schulen und der Wirtschaft.“ betonte  Josef Schelchshorn vom bbw. „Das Ergebnis der MINT21-Initiative sind eindrucksvolle und kreative Projekte, von denen in erster Linie die beteiligten Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte profitieren.“

Mit dem MINT21-Preis 2018 wurden ausgezeichnet:

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DSGVO - So sieht es für Elternbeiräte aus!

Die DSGVO – die Datenschutz-Grundverordnung – gibt es in der Bundesrepublik bereits seit 1955. Die Anpassung, die seit dem 25. Mai 2018 in Kraft ist, soll in erster Linie den Bürger vor Daten-Missbrauch schützen. Es geht hier hauptsächlich um personenbezogene Daten, also Name, Anschrift, Geburtsdatum usw.

Was gilt es in diesem Zusammenhang für die Arbeit des Elternbeirates zu beachten?

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Digitalisierte Bildung – Automatisierte Kinder?

Neue Medien in Bildungsprozessen

von Toni Lenhart - Fotos BLM

„Zwischen Handlungsdruck und der Suche nach dem richtigen Weg.“ So könnte man die 24. Fachtagung des Forums Medienpädagogik am 09.November 2018 in München in einem Satz zusammenfassen. Auf Einladung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) diskutierten Schulpädagogen, Medienpädagogen, Psychologen und Medienwissenschaftler das kontroverse Thema Digitalisierung in der Bildung.

Die digitale Transformation im Bildungsbereich zu gestalten, ist eine Herausforderung, die Schule, Eltern und Jugendarbeit nur gemeinsam bewältigen können. Darüber waren sich die Experten einig. Der Handlungsdruck auf schulische und außerschulische Einrichtungen steigt, doch die öffentliche Diskussion über Digitalisierung und Bildung wird noch zu undifferenziert geführt, betonte Dr. Katrin Valentin vom Lehr­stuhl für Schulpädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zunächst müsse geklärt werden, ob es um „Bildung in Bezug auf die Digitalisierung (Medienbildung)“ oder „Bildung mit Hilfe digitaler Medien (Mediendidaktik)“ gehe. Dabei stehe stets die Frage im Vordergrund, welche pädagogischen Ziele womit erreicht werden sollten.

Doch häufig fehlen bereits die Voraussetzungen für den Einsatz digitaler Medien. Das könnte sich ändern, so BLM-Präsident Siegfried Schneider in seinem Grußwort zum Auftakt der Tagung. Laut Koalitionsvertrag soll in Bayern die Einrichtung 50.000 „digitaler Klassenzimmer“ fortge­führt und eine „flächenwirksame“ Fortbildungsoffensive der Lehr­kräfte gestartet werden...

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Herbstfachtagung des Bundeselternrats 2018

Potsdam - Bei der Herbstfachtagung 2018 der Ausschüsse Hauptschule, Förderschule und Realschule des Bundeselternrats, wurde das Thema „Unterstützungssysteme für Schulen und multiprofessionelle Teams" beraten. Unser Vorstandsmitglied Peter Gschrey war bei den Beratungen dabei. Er ist Stv. Vorsitzender des Fachausschusses Realschule.

Das Ergebnis der Beratungen in den Fachausschüssen bildete eine gemeinsame Resolution mit dem Titel:

„Bildung gegen gesellschaftliche Spaltung - Unterstützungssysteme für unsere Schulen".

Sie verweist darauf, dass wichtige Voraussetzungen für Inklusion und Integration fehlen. Deshalb fordert der Bundeselternrat qualifiziertes unterstützendes Personal zur Bildung multiprofessioneller Teams in allen Schulformen in Deutschland.

Lesen Sie hier die Resolution von der Fachtagung 2018 des Bundeselternrats.

Eltern passt bloß auf!

von Toni Lenhart

Schulstrukturreformen: Erfahrungsberichte aus betroffenen Bundesländern.

Auf einer Festveranstaltung der Bundesinitiative 3xMEHR am 5. Oktober 2018 in München warnte die, zuvor in der Mitgliederversammlung wiedergewählte Vorsitzende der INITIATIVE DIFFERENZIERTES SCHULWESEN – 3xMEHR, Ingrid Ritt, vor der Abkehr vom differenzierten Schulsystem hin zum längeren gemeinsamen Lernen oder zu einer "Eine Schule für alle" - Philosophie. Durch eine Gemeinschaftsschule würde das bayerische Schulsystem massiv geschwächt. Dies zeigen die Erfahrungen aus anderen Bundesländern, die in Gastbeiträgen der jeweiligen Vorsitzenden von Lehrerverbänden aus Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen vorgetragen wurden. Aus dem Saarland liegt ein schriftlich Beitrag vor.

In ihnen spiegelt sich das verheerende Ergebnis von schulstrukturellen und sogenannten pädagogischen Reformen wider. In jedem dieser Fälle sind u.a. Mittelschule, Realschule und Förderschule in der Gemeinschaftsschule aufgegangen und je nach Fortschritt der Reformen, existiert die Realschule faktisch nicht mehr. In der zweiten Stufe sollen die Gymnasien ebenfalls in der "Schule für alle" integriert werden.

Wir stellen sie dem Statement der Handwerkskammer für München und Oberbayern gegenüber, die in der Podiumsdiskussion sagte: "Das mehrgliedrige Schulsystem in Bayern bereitet die jungen Menschen ideal auf das Berufsleben vor." Auch der LEV-RS unterstützt das mehrgliedrige Schulsystem und ist der Meinung, dass die Bildungspolitiker sich lieber auf die Herausforderungen der Zukunft, z.B. durch die Digitalisierung, konzentrieren sollten als auf dem Rücken unserer Kinder mit dem Schulsystem zu experimentieren.

Ingrid Ritt warnte: „Wer nur mehr dem Mainstream hinterherläuft und sein Handeln an Heilsbotschaften für die Schule ausrichtet ohne auf die Bildungsqualität zu achten, läuft Gefahr, das Bildungswesen nicht weiter zu entwickeln, sondern abzuwickeln. Das ist die traurige Erkenntnis von ideologiegeleiteten Bildungsreformen gegen das differenzierte Schulwesen. Gerade im Bildungswesen muss stets die Frage nach dem MEHRWERT für unsere Kinder und Jugendlichen gestellt werden.“

Wir haben für Sie die Gastbeiträge aus den Bundesländern und das Statement der Handwerkskammer zusammengefasst und stellen sie Ihnen hier zum Download bereit, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Mehr Informationen gibt es unter dem Logo von 3xMEHR, oben in der Zeile "Wir sind dabei:"

Pressebericht des LEV-RS zum differenzierten Schulsystem

von Andrea Nüßlein

Der Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS) bekennt sich klar zum differenzierten Schulsystem in Bayern. Dies wurde durch die Präsenz des gesamten Vorstands am letzten Freitag bei der Jahreshauptversammlung von 3xMEHR der Bundesinitiative Differenziertes Schulwesen und der anschießenden Festversammlung „Vielfalt schafft Bildung“ bewiesen.

„Wir sind der Meinung, dass unsere Schülerinnen und Schüler keine Unruhe durch Veränderungen in unserem Schulsystem brauchen. Vielmehr brauchen sie Ruhe und Beständigkeit, um sich auf die Abschlussprüfung der jeweiligen Schulart und auf die Herausforderungen der Zukunft, z.B. durch die Digitalisierung, optimal vorbereiten zu können“, so die Ansicht von Andrea Nüßlein, der Vorsitzenden des LEV-RS.

Daher unterstützt der LEV-RS die Aussage der Bundesvorsitzenden von 3xMEHR, Ingrid Ritt: „Keine Experimente auf dem Rücken unserer Kinder“! Leider ist die Durchlässigkeit unseres Schulsystems bis heute bei den Eltern nicht angekommen. Daher muss hierzu eine Verstärkte Aufklärung und Information bei den Eltern und in der Gesellschaft erfolgen. Schule und Elternhaus müssen eine Einheit sein und es ist keine Frage der Wertigkeit, auf welche Schulart das Kind geht.

Stattdessen gilt: Kein Abschluss ohne Anschluss!

Hier finden Sie die entsprechende Pressemitteilung der Bundesinitiative Differenziertes Schulwesen - 3xMEHR.

"Lesekompetenz und Lesebegeisterung - Schlüssel für die Zukunft"

von Andrea Nüßlein

Kultusminister Bernd Sibler stellt neue Leseförderungsinitiative #lesen.bayern vor


NÜRNBERG/MÜNCHEN. "In fremde Welten eintauchen, interessanten Charakteren begegnen, sich mit neuen Meinungen auseinandersetzen, spannende Erkenntnissegewinnen - das alles ist möglich, wenn wir lesen können", betonte Kultusminister Bernd Sibler in Nürnberg, wo er die neue Leseförderungsinitiative #lesen.bayern vorstellte und sich mit außerschulischen Partnern in einem Podiumsgespräch austauschte. Hierzu zählen bspw. Bibliotheken, Buchhandlungen, Stiftungen und Verbände. Das Programm ist schulart- und fächerübergreifend angelegt und unterstützt Schulen, die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen systematisch und fachspezifisch zu fördern. Der Minister erklärte: "Auch und gerade in unserer digitalen Welt, die den Zugang zu unzähligen Informationen ermöglicht, ist Lesekompetenz grundlegend und der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft!"

Andrea Nüßlein, Vorsitzende des Landeselternverbands Bayerischer Realschulen (LEV-RS), beantwortete die Frage, warum gerade Väter am wenigsten vorlesen. Ihrer Meinung nach mangle es schlicht und ergreifend an der notwendigen Zeit. Oft seien die Kinder bereits im Bett, wenn der Vater heim kommt. „Häufig arbeiten auch beide Elternteile, und so kommt das Vorlesen einfach zu kurz oder fällt ganz weg.“

Kern der Initiative ist ein Leitfaden zur Leseförderung in allen Fächern und an allen Schularten. Darüber hinaus bietet künftig das Online-Unterstützungsportal www.lesen.bayern.de hilfreiche Anregungen. Beide Angebote wurden vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung entwickelt. Illustrierende Aufgaben für alle Fachbereiche, Good-Practice-Beispiele und Anregungen zur Kooperation mit außerschulischen Partnern helfen den Lehrerinnen und Lehrern, das fächer- und schulartübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel "Sprachliche Bildung" umzusetzen. Ziel ist, die entsprechenden Maßnahmen in bereits bestehende Strukturen bzw. Konzepte wie das Medien- und Methodencurriculum der Schulen zu integrieren.

Die Initiative baut u.a. auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Partnern auf: "Es ist unser gemeinsames Interesse, dass unsere Kinder Lesekompetenz erwerben und auch festigen. Je sicherer unsere jungen Menschen das Lesen beherrschen, umso größer sind die Begeisterung und das Interesse hierfür. Das zu fördern, ist eine ganz elementare Aufgabe unserer Schulen“, so der Kultusminister abschließend.

Weitere Informationen unter www.lesen.bayern.de.

Start der Homepage www.ehrenamtsbeauftragte.bayern.de

Ab heute können Sie sich unter www.ehrenamtsbeauftragte.bayern.de über Aktuelles aus dem Ehrenamt informieren, Anregungen und interessante Ehrenamts-Beispiele „durchblättern“, Tipps für „Alles rund um’s Ehrenamt“ einholen, von dem Engagement für das Ehrenamt in Bayern aus erster Hand erfahren – und natürlich von den vielen Begegnungen mit den ehrenamtlich engagierten Menschen vor Ort.

Broschüren des LEV-RS wieder lieferbar

Nicht mehr lange und die Schule fängt wieder an. Benötigen Sie noch Broschüren für die Realschule, wie beispielsweise den "Reiseführer Realschule" für die neuen Fünftklass-Eltern? Die neue Lieferung ist eingetroffen, so dass Sie gerne bestellen können.
Auch die Broschüren "Null Bock auf schlechte Noten" für Eltern und Schüler sowie der "Leitfaden für Elternvertreter" für Elternbeiratsmitglieder sind wieder lieferbar. Näheres dazu hier.

Kultusminister Bernd Sibler stellt Initiative „WERTE machen SCHULE“ vor.

von Peter Gschrey und Toni Lenhart

„Respekt, Toleranz, Zivilcourage und friedliches Miteinander sowie einen starken ethischen Kompass“ wünschte sich Kultusminister Bernd Sibler für die Schüler der bayerischen Schulen  anlässlich des Festakts für das 10-jährige Jubiläum der Initiative „Werte machen stark“ in der Allerheiligen Hofkirche in München am 23. Juli 2018.

„Gerade in Zeiten des digitalen Wandels, wo Fake News, aber auch Extremismus, beherrschende Themen sind, ist eine Ausrichtung auf Werte wichtiger den je. Mit unserer neuen Werte-Initiative „WERTE machen SCHULE“ läuten wir ein neues Zeitalter der Werte-Erziehung ein!“, so Sibler.  „Wir setzen dabei immer wieder neue Schwerpunkte - im Schuljahr 2018/2019 wird es die Wertebildung 4.0 sein: Wertebildung in der digitalen Welt.“ beschreibt Sibler das Konzept. Im Zentrum der neuen Initiative stehen die Schülerinnen und Schüler, die nicht nur Zielgruppe, sondern auch Mitgestalter sein sollen. Ab Frühjahr 2019 werden je Bezirk ca. 20-25 Jugendliche an weiterführenden Schulen zu Werte-Botschafterinnen und -Botschafter ausgebildet. Sie stellen die wichtigste Säule der Werte-Initiative dar. Deshalb obliegt es künftig den Jugendlichen, die Themen zu  bestimmen und gemeinsam schülerorientierte Module zur Wertebildung zu gestalten, wie beispielsweise für Projekttage und -wochen, Schulfeste oder zur Schulung der Klassensprecherinnen und -sprecher.  „Starten wird die Ausbildung“, so Kultusminister Sibler,“ in den Regierungsbezirken Oberfranken, Schwaben und Niederbayern.“ Sie soll im Schuljahr 2019/20 auf die übrigen Bezirke ausgedehnt werden.

An der Entwicklung des Konzepts waren rund 40 Vertreter aus Lehrer- und Elternverbänden, Jugendorganisationen, den Kirche und Religionsgemeinschaften, dem Wertebündnis Bayern sowie weitere Fachexperten beteiligt. Sie gehören in Zukunft zum festen Kreis des Expertenforums, das zum Teil in Arbeitsgruppen an der Weiterentwicklung der Wertebildung an den Schulen arbeiten wird.

Der Landeselternverband Bayerischer Realschulen ist an der neuen Initiative nicht nur als Teilnehmer im Expertenforum beteiligt, auch der Name der Initiative: „WERTE machen SCHULE“ stammt von unserem Schatzmeister Toni Lenhart. Er wurde aus einer Reihe von Vorschlägen vom Kultusministerium ausgewählt.

Hier gibt es das Video von der Veranstaltung.

 

Klimaforscher Edenhofer mit Romano-Guardini-Preis 2018 ausgezeichnet

von Toni Lenhart

Der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer wurde mit dem Romano-Guardini-Preis 2018 der Katholischen Akademie Bayern geehrt. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde dem Wirtschaftswissenschaftler am 4. Juli 2018 bei einem Festakt mit mehr als 200 Gästen verliehen.

Der Preis ist nach dem Religionsphilosophen und Theologen Romano Guardini (1885 - 1968) benannt. Er würdigt Professor Edenhofers Verdienste als Politikberater, Mitarbeiter im Weltklimarat und öffentlichen Mahner. Umweltschützer, Industrielle und der Vatikan schätzen ihn gleichermaßen, begründete Akademiedirektor Msgr. Dr. Florian Schuller die Auszeichnung.

Die Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, Patricia Espinosa Cantellano, sagte in ihrer Laudatio, Edenhofer habe das Fundament für eine internationale Klimapolitik geschaffen. Das Pariser Abkommen von 2015 und das darin verankerte Zwei-Grad-Ziel seien ihm zu verdanken. Von Edenhofer stamme die Idee, dass globale Gemeinschaftsgüter, wie es die Atmosphäre ist, geschützt werden müssten. Dieser Einfluss sei auch in den Schlüsselsätzen der Enzyklika Laudato Sí von Papst Franziskus verankert. Dazu sei ein Paradigmenwechsel von mehr Konkurrenz zu mehr globaler Zusammenarbeit erforderlich. Es bleibe aber nicht mehr viel Zeit, so die frühere Außenministerin Mexikos und jetzige UN-Politikerin.

Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber überbrachte die Grußworte der Staatsregierung und wies auf die Verdienste Bayerns in der Umweltpolitik und im Klimaschutz hin. Professor Edenhofer fasste in seinem sehr hörenswerten Vortrag die Einsichten des Weltklimarats so zusammen: „Es steht der Menschheit nur noch ein begrenztes Kohlenstoffbudget zur Verfügung, wenn sie den Klimawandel begrenzen will.“

In seinem Schlusswort lobte der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx ganz ausdrücklich den Vortrag des designierten Direktors und Chefökonomen sowie bisherigen Stellvertreters des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Ihm sei eine Kombination aus wissenschaftlichem Vortrag, politischer Rede und guter Predigt gelungen.“

Für die musikalische Gestaltung des zweistündigen Festaktes, der auch in den Medien reges Interesse fand, sorgte die Gruppe „Buffzack“ mit Andreas Unterreiner, Lukas Lochner, Florian Mayrhofer sowie Sebastian Wolfgruber.

Hier geht es zum Video mit der Rede des Preisträgers.

 

Kulturelle Bildung in Bayern gemeinsam gestalten

von Peter Gschrey

München Mit der Auftaktveranstaltung wurde die neue Servicestelle „Kultur macht Stark“ in Bayern eröffnet. Damit stehen in allen Bundesländern Service- stellen zur Verfügung. Hier können sich kulturell Engagierte über die Vernetzungs- und Fördermöglichkeiten im bunten Feld der kulturellen Bildung informieren und sich an lokalen Bildungsnetzwerken beteiligen. Bei dieser Veranstaltung wurden die unterschiedlichsten Akteure aus den verschiedensten Bereichen und Regionen zusammen gebracht. Zwischen 2018 und 2022 stellt das BMBF, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, genau zu diesem Zweck im zweiten Förderungsprogramm bis zu 250 Millionen Euro zur Verfügung.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Herrn Ministerialrat Weidenhiller, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Herrn Liebich, Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern e.V., und Herrn Dr. Kirmeier, Museumspädagogisches Zentrum (MPZ) gab es eine Einführung in das Förderprogramm „Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung II“.

Die Servicestelle Bayern stellt sich am 28.09.2018 in Nürnberg vor,  am 10.10.2018 in Coburg, am 12./13.12.2018 in Passau und am 05.12.2018 in Ulm.

Telefon 089 / 12 13 23 34

Weitere Informationen unter: www.buendnisse-fuer-bildung.de

 

Mehr Austausch der Realschuleltern untereinander

Landeselternverband der Bayerischen Realschulen (LEV-RS) setzt auf Basisarbeit

Landau  Mit regelmäßig stattfindenden Bezirkselterntreffen, kurz BET, will der LEV-RS die Realschuleltern auch weiterhin noch besser informieren und gleichzeitig eine Plattform für den Erfahrungsaustausch der Eltern untereinander schaffen.

Dies beschloss der LEV-RS-Vorstand bei seiner jüngsten Vorstands- und Ausschusssitzung. Bereits im Rahmen des Vorgängermodells, den Bezirkselterntagen, hatten die Eltern die Möglichkeit, ihre Anliegen an den LEV-RS heranzutragen. Die Bezirkselterntreffen sollen relativ zeitnah nach Schuljahresbeginn und nach den Wahlen des Elternbeirates in den einzelnen Regierungsbezirken abgehalten werden.

Zentrales Thema ist dabei die Wahl der jeweiligen Bezirksvertreter. Bezirksvertreter kann übrigens Jeder werden, der ein Kind an einer Realschule hat. Die Mitgliedschaft im Elternbeirat ist also nicht notwendig. In der Regel finden die Treffen an einer Realschule statt. Über Motto, Ort, Zeitpunkt, Dauer und Form entscheiden die Bezirksvertreter, selbstverständlich unterstützt durch den LEV-Vorstand.

Gerade für neue Elternvertreter sind die BET die beste Möglichkeit zu erfahren, welche Rechte und Pflichten der Elternbeirat hat. Seminare, „Runde Tische“, „Thementage“ oder „Elternstammtische“  sollen die Zusammenarbeit zwischen LEV-RS und Elternschaft ebenfalls vertiefen. Diese können dann auch bezirksübergreifend veranstaltet werden. Die entsprechenden Veranstaltungshinweise werden auf der Homepage des LEV-RS  unter: www.lev-rs.de veröffentlicht.

Weitere Themen auf der Tagesordnung waren u. a. Digitalisierung, Elternportal, Datenschutzverordnung, Zukunft der Ganztagesbetreuung und Schülerfahrten. Ausführliche Berichte dazu gibt es für Mitgliedsschulen im nächsten Newsletter.

Bildungskongress: Die Realschule als Grundlage erfolgreicher Karrieren

Mit realer, moderner Bildung durchstarten in Handwerk und Industrie

Nach vielen Jahren der Akademisierung von Bildung findet seit einigen Jahren ein Umdenken statt – akademische und berufliche Bildungsabschlüsse werden verstärkt als gleichwertig wahrgenommen. Gerade angesichts des großen Fachkräftemangels im Freistaat ist es wichtig, auf eine qualifizierte berufliche Bildung mit einer starken Realschule zu setzen. Eine einseitige Orientierung auf die akademische Bildung bringt Deutschland und Bayern nicht voran und verkennt die Potentiale, die in der beruflichen Bildung liegen.

In Grußworten und Expertenvorträgen sowie in einer Podiumsdiskussion bei diesem Kongress wurden die hervorragenden Perspektiven aufgezeigt, die Realschulabsolventen mit einer gezielten Vorbereitung auf die Berufswelt offenstehen, und auch, wie die erfolgreiche Realschulausbildung weiter optimiert werden kann. Beste Beispiele aus der Praxis lieferten zwei ehemalige Realschulabsolventinnen, für die der Erhalt des "Qualitätssiegels Realschulabschluss" der Start in beeindruckende Karrieren war.

Die Realschule steht für eine moderne Bildung und pädagogisch sinnvolle Einbindung digitaler Medien in den Unterricht – im Sinne einer realen Bildung, die Zukunft gestaltet.
Die Experten aus Schule, Wirtschaft und Politik sowie die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig, dass die Realschule als erfolgreiche und in der Gesellschaft nachweislich anerkannte mittlere Säule des differenzierten Bildungssystems weiter gestärkt werden muss.

Dr. rer. pol. h. c. Thomas Sattelberger MdB                                                                                                                              Hubert Schöffmann IHK; Dr. rer. pol. h. c. Thomas Sattelberger MdB;
                                                                                                                                                                                                 Laura Kronwinkler; Regina Bittner und Jürgen Böhm brlv
                                                                                         Peter Gschrey LEV-RS; Dr. rer. pol. h. c. Thomas Sattelberger MdB

Bildnachweis: alle Bilder LEV-RS e.V.

 

Infoportal ElternMitWirkung - Endlich - das Elternportal ist online

In einer bewegenden und informativen Veranstaltung, in den Räumen des Kultusministeriums und unter Führung des Bildungspakt Bayern sowie der Initiative 3mal E, wurde das neue Elternportal “ElternMitWirkung“ online gestellt.

 

Frau Carolina Trautner,  Kultur-Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Vorsitzende des Stiftungsvorstands des Stiftung Bildungspakt Bayern, zeigte in ihrem Grußwort die Notwendigkeit einer solchen Hilfestellung und Orientierung für Eltern, die sich mit einbringen möchten.

 

 

Herr Anton Seitz, Projektleiter dieses Infoportals, stellte den Anwesenden

das Portal vor und zeigte die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung.

Herr Prof. Sacher, wissenschaftlicher Berater des Projekts, wies erneut darauf hin, dass das Elternhaus immer noch den größten Einfluss auf den Erfolg in der Schule hat. Umso wichtiger, wenn sich Eltern für Schule interessieren und sogar aktiv teilhaben wollen. Um Ihnen dann auch unterstützend zur Seite zu stehen, ist dieses Portal eine sinnvolle Investition.

Herr Ralf Kaulfuß, Ministerialrat und Geschäftsführer der Stiftung Bildungspakt Bayern, bat in seinem Schlusswort um aktive Verbreitung dieses Portals, um Rückmeldungen und die Möglichkeit der Ergänzung sowie Berichtigung einzelner Beiträge.

 

Ich habe mir dieses Portal genau angesehen und kann es nur empfehlen. Bei den Seminaren für Rechte, Pflichten und Möglichkeiten eines Elternbeirates besprechen wir auch genau die Themen, die hier aufgegriffen wurden. Mit gut überdachten Verlinkungen ist man schnell bei Gesetzestexten und praktischen Beispielen.

Auch Hörgeschädigten wurde entsprochen. So läuft bei den Videos der gesprochene Text in Untertiteln. Dies dann auch in verschiedenen Sprachen lesbar.

Sollten Sie also mal wissen wollten, wie Sie sich einbringen können und/oder Interesse haben, im Elternbeirat einer Schule mitzuwirken, können Sie sich hier restlos informieren. Auch für Neueinsteiger gibt es Hilfestellungen, was zuerst zu machen ist.

Ich hoffe, dass es bei Ihnen genauso ankommt wie bei mir. Ansonsten sind wir auch weiterhin gern Ihr Ansprechpartner in allen Fragen um die Realschule.

 
 
 

Handy-Nutzung an Bayerischen Schulen

Als Anlage erhalten Sie die Pressemitteilung des KM zum Runden Tisch, mit dem Thema Handynutzung an Bayerischen Schulen.
Das Gesetz (BayEUG) wollte kaum jemand ändern, aber fast alle wollten im Schulforum Rahmenbedingungen für den privaten Gebrauch festlegen, welche den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen.
Dies scheint sinnvoll, solange die Lehrkräfte die Einzelfallentscheidung haben. Über die Festlegung im Schulforum werden alle in der Schulfamilie mit eingebunden. Darüber könnten z.B. grundsätzliche Regelungen erfolgen, wie das Verbot gehandhabt wird, wenn die Schüler zum Unterricht außerhalb des Schulgeländes unterwegs sind (beispielsweise Sport, etc.).
 

Frühjahrsplenartagung 2018 des Bundeselternrates in Potsdam

Die Frühjahrsplenartagung fand vom 04.05. – 06.05.2018 in Potsdam statt. Das Thema dieser Tagung war die Schulentwicklungsplanung in Deutschland.

Eine belastbare und gemeinsam abgestimmte Schulentwicklungsplanung von Gemeinden, Landkreisen und Bundesländern ist die Grundlage für die Entwicklung von Schulplätzen und Lehrerstellen. Leider genügen die aktuellen Planungen immer öfter nicht mehr dem Ursprungsgedanken „verlässliche Planung der Schulentwicklung“. Immer öfter ist festzustellen, dass die Schulträger hier lediglich einen inhaltslosen Plan aufstellen, der mit pauschalen Formulierungen gefüttert ist. Damit ist zwar dem Gesetz genüge getan, aber nicht der Bildung unserer Schülerinnen und Schüler.
Siehe hierzu die Pressemitteilung des Bundeselternrates.

Mehr Basisarbeit ist gefragt

Zentrales Thema der Vorstands- und Ausschusssitzung des LEV-RS in Kloster Rohr

Rohr (Do.)  Runde Tische, Thementage, Regionaltreffen und Seminare – diese Themen standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des LEV-RS. Thomas Stachel (3. Vorsitzender) präsentierte verschiedene Vorschläge, die zum Teil aus den Bezirken kamen. Ziel ist es, zum einen die Elternbeiräte  (EB) in ihrer Arbeit zu unterstützen, zum anderen über die EB und Bezirksvertreter Ansprechpartner zu sein.

Gerade wenn sich der EB nach den Wahlen neu zusammengesetzt hat, ist es wichtig, die „Neuen“ erst einmal über die Rechte und Pflichten zu informieren, die der EB hat. Aus diesem Grund bietet der LEV-RS regelmäßig Seminare an, die sich speziell mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Termine werden sowohl auf der Homepage des LEV-RS (lev-rs.de) als auch im Newsletter bekannt gegeben.

Beim „Runden Tisch“ sollen in zwangloser Atmosphäre, ähnlich einem Elternstammtisch, neben allgemeinen Themen auch spezielle Themen der jeweiligen Schulen angesprochen werden. Alles rund um das Gebiet „Ausbildung“ steht beispielsweise bei einem Thementag im Vordergrund und Regionaltreffen finden aufgrund der geographischen Gegebenheiten nicht nur speziell für einen Regierungsbezirk statt. Die Auswahl von Art und Ort, also das „was, wie und wo“ obliegt dabei dem Bezirksvertreter, fachliche Unterstützung gibt es natürlich vom Vorstand und selbstverständlich auch von der zuständigen MB (Ministerialbeauftragter)-Dienststelle. Diese gibt es in jedem Regierungsbezirk.

Woher kommen eigentlich Bläserklasse, Keyboardklasse und Co?

Als Partner im Projekt “Klasse im Puls“ sind wir sehr gerne der Einladung der Projektleitung gefolgt und haben am 09. März die Feierstunde in der Mittelschule Taufkirchen besucht. Hier trafen sich Partner, Unterstützer und Projektschulen, um das Bestehen von mittlerweile 200 Projektschulen zu feiern. Bei dieser Gelegenheit wurden auch weitere Schulen mit dem Zertifikat „ Klasse im Puls“ des gleichnamigen Musikklassen-Förderprojektes ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

Schon im Auftakt durch ein Musikstück der Bläserklasse der Realschule Vilsbiburg konnte man die Freude und den Stolz der Schülerinnen und Schüler sehen. Bei Gesprächen mit ihnen konnte man erfahren, wie so ein gemeinsames Musizieren die Klasse weiter zusammenschweißt und die Achtung untereinander steigt.

 

 

 

 

 

 

Dadurch erworbene soziale Kompetenzen wie Achtung, Respekt und der Wille, seine Leistungen immer wieder zu steigern, um das Gruppenergebnis mit anzuheben, sollte uns solche Projekte noch mehr fördern lassen.

Einen Dank dabei an den Sparkassenverband, der schon seit Jahren hier immer wieder als Förderer, wie selbstverständlich, Gelder zum Gelingen zur Verfügung stellt.

Bei der Veranstaltung wurde auch immer wieder darauf hingewiesen, dass auch ohne das Zutun der Eltern kein Erfolg zu Stande kommt.

Letztendlich muss man auch der Projektleitung danken, denn wie man hören konnte, ist es eines der wenigen Projekte, dass mit geringem Aufwand den nachhaltigsten Erfolg garantiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gratulieren in diesem Rahmen den folgenden Realschulen zum Erhalt des Certifikats:

 

Chiemsee Realschule Prien

David Schuster Realschule Würzburg

Realschule St. Immaculata Schlehdorf

Staatliche Realschule Vilsbiburg

Graf Staufenberg Realschule Bamberg

Peter Vilscher Schule Nürnberg

Hans Böckler Schule Fürth

 

60. Landesrealschulelterntag mit Staatsminister Bernd Sibler

Am 23. März 2018 fand der Festakt zum 60. Jahrestag unseres Verbandes in Donaustauf statt. Für Staatsminister Bernd Sibler war es der erste offizielle  Außentermin als Minister. Für uns war es eine Ehre unser Jubiläum im Beisein des neu ernannten Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus zu feiern. In einer Talkrunde während des Festakts gratulierten auch die Vertreter der Parteien im Landtag und stellten die Verdienste der Realschule heraus. Am Tag darauf fanden sich die Teilnehmer dann zum 60. Landesrealschulelterntag in der Ulrich-von-Drechsel Realschule in Regenstauf ein.
Hier finden Sie den Pressebericht zum Festakt und den Pressebericht zum 60. Landerealschulelterntag in Regenstauf.
Lesen Sie hierzu auch den Bericht auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und die Pressemitteilung.
Außerdem finden Sie hier einen Artikel aus der Donaupost.

Bernd Sibler, MdL
Staatsminister für Unterricht und Kultus


Die Realschule in Bayern genießt bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Arbeitgebern höchstes Ansehen. Gerade durch die Verbindung von Allgemeinbildung und Berufsorientierung wird die Realschule den individuellen Talenten und Lebensentwürfen unserer Kinder und Jugendlichen gerecht.
Die Realschule bietet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und vermittelt ihnen nicht nur Wissen und Können, sondern auch Werte und besonders Gemeinschaftssinn. Das ist für mich Bildung in einem umfassenden Sinn. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern wollen wir unsere jungen Menschen auf die Chancen und Herausforderungen des Lebens vorbereiten.

Prof. Dr. Piazzolo, MdL
Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag
Bildungspolitischer Sprecher der Freien Wähler


Die Realschule ist ein Zukunfts- und Erfolgsmodell.
Wir brauchen dort keine Einheitslehrer.

Margit Wild, MdL
Stv.Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion
Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag


Die Realschule macht praxisnahe und projektbezogene Arbeit.
 

Jürgen Mistol, MdL
Sprecher für Bauen, Wohnen, Kommunale Fragen und Sport von Bündnis 90/DIE GRÜNEN


Die Realschule ist eine bodenständige Schulart

Prof.Dr.Waschler, MdL
Stv. Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag.
Bildungspolitischer Sprecher der CSU


Eine Geburtstagsfeier für ein Juwel unserer Schullandschaft.
Der Weg für die Realschulen wird weitergegangen.

Vorstands und Ausschusssitzung vom 12.01.2018 – 13.01.2018 in Paulushofen

In einer schönen Umgebung trafen sich dieses Wochenende Vorstand und Ausschuss des LEV-RS zur ersten gemeinsamen Sitzung im Jahr 2018. Neben der Einführung der neuen Bezirksvertreter fanden auch zahlreiche Vorträge zu verschiedenen Themen statt.

Am Freitagnachmittag erarbeiteten sich die Vorstands- und Bezirksvertreter gemeinsam mit dem 3. Vorsitzenden Thomas Stachel verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung der Bezirksarbeit. Dabei wurde auch die Frage in den Raum gestellt: „Sind die Bezirkselterntage noch zeitgemäß?“ Verschiedene Alternativen wurden vorgeschlagen und werden in der nächsten Sitzung im April besprochen.

Am Samstagvormittag standen die Themen Bundeselternrat (Vortrag Peter Gschrey), Medienrat (Vortrag von Toni Lenhart) sowie die Mythen der Digitalisierung (Vortrag Armin Hanisch) im Vordergrund.

Nach dem Mittagessen wurde intensiv über den Ablauf und Planungsstand des Landeselterntags am 23.3 und 24.3.2018 gesprochen.

Die Realschule muss das Erfolgsmodell bayerischer Bildung bleiben!

Bitte beachten Sie die Pressemeldung des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) sowie des Landeselternverbands Bayerischer Realschulen (LEV-RS) und der Vereinigung Bayerischer Realschulrektorinnen und Realschulrektoren (VBR):

"Die Realschule muss das Erfolgsmodell bayerischer Bildung bleiben!"

Das fordern die bayerischen Realschulverbände.
Eltern, Lehrkräfte und Direktoren fordern im Jahr 2018 eine klare Unterstützung für unsere zukunftsorientierte Schulart.

Lesen Sie die Forderungen im Einzelnen.

 

Manifest des BLLV: HALTUNG ZÄHLT!

 

Der LEV-RS stellt sich hinter das Manifest des BLLV.

Wir alle tragen Verantwortung für unsere Gesellschaft und sind Vorbilder für unsere Kinder und Jugendliche. Uns ist es wichtig, dass Werte wie Respekt, Anerkennung und Wertschätzung vermittelt werden, deswegen ist es richtig mit diesem Manifest ein Zeichen zu setzten.

Machen Sie mit!     https://www.bllv.de/eintragen.12405.0.html

Bundeselternrat: Die Herausforderung der Digitalisierung

Pädagogik vor Technik!

"Wenn Schulen von der Digitalisierung profitieren sollen, müssen sie zunehmend eine neue Perspektive für den Unterricht entwickeln. Hierfür brauchen wir ein neues Selbstverständnis von Schule, von Lehrerinnen und Lehrern. Sie müssen darauf reagieren, dass alles Wissen heute immer überall verfügbar ist und sie als bloßer Vermittler von Informationen zunehmend überflüssig werden. Damit brauchen wir Lehrkräfte, die sich nicht als reine Wissensvermittler, sondern als Lernbegleiter verstehen, die den Kindern und Jugendlichen dabei helfen, sich selbst Wissen anzueignen. Unterstützende technische Möglichkeiten gibt es dafür lange schon. Wir brauchen endlich Lehrkräfte und Schüler, die diese digitalen Werkzeuge auch anwenden können." sagte Wolfgang Pabel, Pressesprecher und Stellvertretender Vorsitzender des Bundeselternrates zum Abschluss des Herbstplenarkongresses des Bundeselternrates.

Die Tagung fand vom 11.bis 13. November 2016 in Potsdam statt. Sie stand unter dem Jahresthema "Welche Bildung braucht unsere Gesellschaft". Die Digitalisierung unserer Lebenswelt bildete den Schwerpunkt des Kongresses.

Dazu waren die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, MdB, Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg, Institut für Anglistik und Amerikanistik und Preisträger des Ars legendi Preises für herausragende Lehre, Dirk Loßack, Leiter der Arbeitsgruppe "Bildung in der digitalen Welt" in der Kultusministerkonferenz sowie Ralph Müller-Eiselt von der Bertelsmann-Stiftung geladen.

Der Bundeselternrat verabschiedete außerdem eine weitere Resolution zum Thema des Jahres, mit dem Titel "Lernen in der digitalen Welt". Im Rahmen des Kongresses wurde auch das Ohm Gymnasium Erlangen, als Preisträger der Initiative „DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN“, vorgestellt.

Zu vielen Vorträgen finden sie hier im Anschluss Links.

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Der LEV-RS ist neuer Partner des Instituts Dr. Bauer

Das Institut Dr. Bauer organisiert Schülerprojekte sowie die Veranstaltungsreihe „CHEKK – Der Ausbildungstreff“ für Mittel- und Realschüler und „CHEKK – Der Talentetreff“ für Gymnasiasten. Das Interessante dabei ist, dass die teilnehmenden Unternehmen ihre (Aus-)Bildungsgänge für Schüler erlebbar und begreifbar werden lassen, indem die Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe in Form von zehnminütigen Praxisaufgaben erproben. Gefällt ihnen ein bestimmter Beruf, bewerben sich die Schüler bei den Ausbildungsbetrieben um einen Praktikumsplatz.

Realschulen in ganz Bayern haben die Möglichkeit „CHEKK – Der Ausbildungstreff“ kostenlos und mit geringem Aufwand in ihrer Schule durchzuführen.
Der nächste „CHEKK-Termin“ für Realschulen findet am 16.02.2017 von 08:00 – 13:00 Uhr an der Staatlichen Realschule Zirndorf statt. Teilnehmer der Veranstaltung sind rund 400 Schülerinnen und Schüler aus den lokalen Realschulen sowie 18 Unternehmen und Organisationen, die ihre Ausbildungsberufe in Form zehnminütiger Kurzpraktika erlebbar machen. Das Konzept sowie einen Informationsfilm finden Sie auf der Webseite des Instituts unter http://www.institut-dr-bauer.de/chekk---der-ausbildungstreff.html

Für den LEV-RS hat das Thema Berufsorientierung einen sehr hohen Stellenwert. Diese etwas andere Art von Messe hat uns sehr angesprochen und uns zu dieser Partnerschaft mit dem Institut Dr. Bauer bewogen.

Wenn Sie Interesse an „CHEKK“ haben vermitteln wir gerne den Kontakt und bewerben die Veranstaltung über unser Netzwerk und die Webseite. Wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorstands- und Landesausschusssitzung in der Jugendherberge der Kaiserburg Nürnberg

An zwei informativen Tagen machten sich Vorstand und Landesausschuss fit für das neue Schuljahr.

Am Freitag standen BayEUG, BaySchO und RSO im Mittelpunkt. Ministerialbeauftragter Johann Seitz aus Mittelfranken informierte ausführlich über die Änderungen im Gesetz und in den Schulordnungen sowie über die Ergänzungsbeschlüsse der MB‘s. Im Anschluss hatten die LEV-Vertreter noch die Möglichkeit Antworten auf viele Fragen zu erhalten. Vielen Dank Herr Seitz, dass Sie sich so viel Zeit für uns genommen haben.

Am Samstagvormittag stellte der Präsident des DJH, Gerhard Koller, die Bayerischen Jugendherbergen und ganz im speziellen die Jugendherberge in der Kaiserburg Nürnberg vor. Das vielseitige Angebot begeisterte die Elternvertreter und kann Lehrern und Schülern wärmstens empfohlen werden. Bitte beachten Sie unseren Bericht zum Angebot „ Nürnberg Interaktiv“ auf dieser Webseite. Auch bei Herrn Koller bedanken wir uns für die aufschlussreichen Vorträge.

Am Samstagnachmittag standen die Planung der Bezirks-Elterntage und des Landes-Elterntags im Mittelpunkt. Bei den bevorstehenden Bezirks-Elterntagen informieren wir die Teilnehmer über die Veränderungen im BayEUG und in den Schulordnungen. Wir stellen entsprechende Unterlagen zum Mitnehmen zur Verfügung. Außerdem wurden Ablauf und Motto des Landes-Elterntags, der am 25.März 2017 in der Staatlichen Realschule Kitzingen stattfindet, festgelegt.

Nach den beiden lehrreichen Tagen wurde die Sitzung am Samstagabend beendet. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Ambiente in der Burg, der Tagung einem hervorragenden Rahmen gegeben hat.

Eine Geschichtsstunde der anderen Art


Fakten über Fakten, nüchterne Texte, trockene Jahreszahlen, laaaangweilig...

Wie es auch anders geht, lebendig, aktuell, experimentell, demonstrierte uns Gerhard Koller,  Präsident des Deutschen Jugendherbergswerks Bayern, anläßlich unserer Vorstands- und Landesauschusssitzung in der Jugenherberge der Nürnberger Kaiserburg. In einem Multimediaraum zeigte er uns einen gleichzeitig an mehrere Wände projezierten Film zu den NSDAP-Reichsparteitagen und der gigantischen Propagandamaschinerie des Dritten Reiches.

"Nürnberg interaktiv", nennt sich dieses spannende Angebot der Jugendherberge zur Aufarbeitung aller Geschichtsthemen rund um Nürnberg. Neben Mehrtagesprogrammen bietet es auch Thementage an, nicht nur Schulklassen wärmstens zu empfehlen.

Auch auf uns verfehlte der Film nicht seine Wirkung. Wir diskutierten danach noch lange über Parallelen von damals zu heute und über menschenverachtende Entwicklungen in heutiger Zeit.

Was ändert sich durch die neuen Schulordnungen

Elternrechte und Elternpflichten - Welche Möglichkeiten haben Elternbeiräte künftig?

Am 04. Juni 2016 fand in Langenzenn bei Nürnberg für die nördlichen Bezirke Bayerns wieder ein Seminar "Rechte, Pflichten und Möglichkeiten eines Realschulelternbeirates" für Elternbeiräte und interessierte Eltern statt. Den Teilnehmern wurde detailliertes Wissen vermittelt und sie erhielten Material zum Argumentieren in ihren Schulen.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an den Elternbeirat der Staatliche Realschule Langenzenn für die freundliche Aufnahme und Betreuung beim letzten Seminar.

Der Referent versucht in den Seminaren auf spezielle Situationen in den einzelnen Teilnehmerschulen einzugehen, so dass jeder Teilnehmer das Seminar mit eigenen Lösungsansätzen verlassen kann.

Seit 01. August 2016 gilt nun die neue Bayerische Schulordnung (BaySchO) für alle Schularten. Die Realschulordnung (RSO) wurde um schulartübergreifende Regeln bereinigt. Das Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) wurde ebenfalls in einigen Punkten geändert. Wir werden die Seminare deshalb fortführen und u.a. auf diese Änderungen eingehen. Jeder Teilnehmer wird im Anschluss Unterlagen dazu erhalten.

Wir empfehlen allen neuen und alten Elternbeiräten eines der nächsten Seminare zu besuchen.
Inzwischen erhalten Sie auf unserer Webseite unter dem Punkt "Die neuen Schulgesetze" Informationen dazu und eine Überleitung wo künftig welche Regeln zu finden sind.

Seminartermine sind:

Südbayern:   Samstag, den 03. Dezember 2016, 10:00 - 16:00 Uhr
Nordbayern:  Samstag, den 28. Januar 2017, 10:00 - 16:00 Uhr

Referent für beide Seminare ist Thomas Stachel, 3. Vorsitzender des LEV-RS und langjähriger Bezirksvertreter in Oberbayern-West. Die Orte stehen noch nicht fest, werden aber in Kürze auf dieser Webseite veröffentlicht.

 

CyberMentor – Mädchen stark für MINT machen!

Ihre Tochter findet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) toll? Doch in der Schule fehlen Ihrer Tochter themenspezifische Angebote und sie wünscht sich mehr Austausch mit gleichaltrigen Schülerinnen über ihre Interessen? Dann ist CyberMentor genau das richtige für sie. Bei CyberMentor kann sie die faszinierende Welt von MINT entdecken und gleichzeitig ihrer persönlichen Mentorin Löcher in den Bauch fragen! Das deutschlandweite E-Mentoring-Programm startet am 15. Dezember in seine neue Runde. Bereits zum elften Mal haben Mädchen die Möglichkeit, am kostenfreien Programm teilzunehmen. MINT mit persönlicher Mentorin erleben.

Ihre Tochter erhält für ein Jahr eine persönliche Mentorin, die beruflich im MINT-Bereich tätig ist und wöchentlich ca. 30 Minuten für einen Online-Austausch zur Verfügung steht. Als wichtigste Ansprechpartnerin bei CyberMentor gibt die Mentorin einen Einblick in ihren Berufsalltag, bietet Informationen rund um MINT und initiiert gemeinsame MINT-Projekte. Ihre Tochter hat so die Chance, den MINT-Bereich frühzeitig aus einer außerschulischen Perspektive kennen zu lernen und hilfreiche Tipps für die Studien- und Berufswahl zu bekommen. Auf der passwortgeschützten CyberMentor-Internetplattform steht den Mädchen eine "MINT-Welt" zur Verfügung, in der es – alleine, gemeinsam mit der Mentorin oder der Community – zahlreiche Lernangebote zu entdecken gibt. Neben einer Online-Zeitschrift, einem MINT-Talk-Diskussionsforum und regelmäßigen Themenchats warten spannende MINT-Projekte auf ihre Tochter.

Ihre Tochter sollte ein gewisses Interesse an MINT-Themen haben und Lust mitbringen, sich mit anderen Schülerinnen darüber auszutauschen. Sie sollte zwischen 11 und 19 Jahre alt sein und einen regelmäßigen Zugang zu einem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone haben. Der wöchentliche Zeitaufwand beträgt in etwa 30 Minuten und sollte individuell mit der Mentorin abgesprochen werden. Das Programm geht ein Jahr und findet auf einer passwortgeschützten Plattform statt. Es haben nur die überprüften Teilnehmerinnen und die Mitarbeiter von CyberMentor einen Zugang. Ihre Tochter befindet sich somit in einem sicheren, geschlossenen Umfeld.

Die Anmeldung erfolgt unter www.cybermentor.de/anmeldung-mentee.
Wenn Sie oder Ihre Tochter Fragen haben oder weitere Informationen benötigten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen uns an unter 0941 943 3621.

Das Programm wird geleitet von Prof. Dr. Heidrun Stöger von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler von der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Finanzierung erfolgt durch die Unternehmen Siemens AG, Daimler AG, IBM Deutschland GmbH, SAP AG und ZF Friedrichshafen AG, Krones AG, Capgemini Deutschland GmbH und Maschinenfabrik Reinhausen GmbH sowie durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

Die Schulgesetze


Seit 01.August 2016 gelten neue Schulordnungen für alle Schulen in Bayern. In den jeweiligen Schulordnungen, wie beispielsweise die Realschulordnung (RSO) oder die Gymnasiale Schulordnung (GSO) wurden die schulartspezifischen Normen zusammengefasst. Aus den für alle Schularten geltenden Regeln wurde eine neue allgemeingültige Bayerische Schulordnung (BaySchO) entwickelt. Auch das übergeordnete Gesetz, das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG), blieb dabei nicht ganz unverändert.

Wir informieren Sie hier über die neuen Gesetze für die Realschule und geben Ihnen mittels einer Überleitung Hinweise, wo Sie welche Regeln jetzt finden. Außerdem gibt es die Möglichkeit zum Download der jeweils aktuellen Gesetze und Verordnungen.


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Gemeinsam junge Menschen stärken

Fachsymposium „ Resilienz und Stresskompetenz in Schule und Ausbildung“

Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz und Widerstandsfähigkeit gegen Alltagsbelastungen bei Jugendlichen müssten dringend noch mehr gestärkt werden – darin stimmten die Teilnehmer des Symposiums „Resilienz und Stresskompetenz in Schule und Ausbildung“ durchgehend überein. An dem Fachsymposium, das am 13. Juli in der IHK Akademie Westerham im Rahmen der Präventionsinitiative STARK der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie stattfand, nahmen rund 120 Schulleiter und Lehrkräfte aller Schularten, Ausbilder aus der Wirtschaft sowie Vertreter aus Ministerien, Elternverbänden und aus der Lehrkräfteausbildung teil.

Prof. Dr. Arnold Lohaus von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld informierte in seinem Vortrag über Entstehung und Auswirkung von Stress im Jugendalter und stellte vielfältige Präventionsmöglichkeiten vor. Im Fokus des Symposiums stand die Initiative STARK der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie. Hier werden bayernweit Multiplikatoren im Rahmen von Fortbildungen sowie Informations- und Netzwerkveranstaltungen zu Resilienz und Stresskompetenz informiert und geschult. So werden etwa Lehrkräfte befähigt, selbst Trainingsreihen mit Ihren Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen lernen so einen positiven Umgang mit Belastungssituationen und erfahren die Stärkung der individuellen Resilienz, also ihrer persönlichen Widerstandskraft.

Neben der Vorstellung von Forschungserkenntnissen aus der Studie „Der Berufseinstieg als gesundheitlich kritische Lebensphase: Kein Distress in der Ausbildung!“ wurden Handlungsspielräume aber auch Verantwortung von Akteuren aus den Lebenswelten Schule und Wirtschaft beleuchtet.

Im Verlauf der Veranstaltung wurde schnell deutlich, dass die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung junger Menschen je nach Schule oder Ausbildungsbetrieb individuell zugeschnitten und an die lokalen Bedürfnisse angepasst sein muss um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Die Initiative STARK soll weiterentwickelt und künftig auch Eltern darin eingebunden werden. Informationen zu STARK gibt es bei Christine Ringhoff von der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie, die das Projekt leitet.

SCHULEWIRTSCHAFT Akademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V., Infanteriestraße 8, 80797 München, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 089-44108-53

245 neue Lehrkräfte an Bayerns Realschulen

 LEV-RS, brlv und VBR erreichen ab dem Schuljahr 2016/2017 eine bessere Lehrerversorgung an den bayerischen Realschulen.

Der LEV-RS ist sehr erfreut darüber, dass im kommenden Schuljahr ca. 245 neue Realschullehrer eingestellt werden. Dies entspricht der Mindestforderung der drei Realschulverbände, die am 25.06.2016 in einem gemeinsamen Positionspapier festgehalten und am 28.06.2016 Minister Spaenle vorgestellt wurde.

Mit diesen zusätzlichen Lehrerstellen kann die integrierte Lehrerreserve ausgebaut und die Grundversorgung gestärkt werden. Auch zukunftsorientierende Themen, wie z.B. Digitalisierung sowie die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft können damit vorangetrieben werden.

Der LEV-RS bedankt sich bei den politischen Verantwortlichen im Landtag und dem Kultusministerium für diese Entscheidung. Außerdem richtet sich unser Dank auch an Lehrer- und Rektorenverband, denn nur durch das gemeinsame Agieren können wir uns erfolgreich für die Bayerischen Realschulen einsetzen.

Damit wir weitere Verbesserungen vorantreiben, werden wir bereits im September damit beginnen, weitere Gespräche mit den politischen Gremien zu führen und uns für den Erhalt einer starken zukunftsorientierten bayerischen Realschule einsetzen.

 

Vorstands- und Ausschusssitzung des LEV-RS im Schullandheim Habischried

Vergangenes Wochenende traf sich der Vorstand und Ausschuss zur gemeinsamen Sitzung in herrlicher Landschaft und angenehmen Umfeld im Schullandheim Habischried. Bei dieser 1½ tägigen Sitzung gab es einen intensiven Informationsaustausch zu den zahlreichen Terminen, die der Vorstand in den letzten Wochen besucht hatte.

Schwerpunkt waren auch hier die gemeinsamen Forderungen der Realschulverbände. Weitere wichtige Themen waren die Ermöglichung eines Praktikums in den Ferien. Dazu wird es vom Kultusministerium voraussichtlich im Herbst eine Lösung geben. Weitere Themen waren die Planung der Bezirkselterntage sowie die ersten Vorbereitungen für den Landeselterntag 2017.

Das Schullandheim Habischried wurde von Dr. Rudolf Schwetlik, Vorsitzender des Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz e.V., vorgestellt. Überrascht waren die LEV-Vertreter davon, welche Möglichkeiten bei einem Schullandheimaufenthalt den Schülern geboten werden können.
Die nächste Vorstands- und Ausschusssitzung ist für den September in der Jugendherberge Nürnberg vorgesehen.

 

Auf dem Bild von links:

1. Reihe: Melanie Plevka, Andrea Nüßlein, Johanna Scharl, Maria Torscht,
2. Reihe: Sibylle Appel, Armin Hanisch, Sertel Köse, Thomas Stachel, Toni Lenhart,
3. Reihe: Birgit Schobert, Gabriele Waindinger, Ute Reinhardt, Doris Dollmann, Frank Zvingila, Peter Gschrey

Abschlussveranstaltung Lernreich 2.0

Fünfundvierzig Schulen aller weiterführenden Schularten nahmen, mit jeweils der 6. bis 9. Jahrgangsstufe, drei Jahre lang an diesem Model teil. Am 04. Juli 2016 fand in Fürstenfeldbruck die Abschlußveranstaltung statt.

Nach einer Begrüßung durch den Geschäftsführer der Stiftung Bildungspakt, Ralf Kaulfuß, stellte die Projektleiterin, Eva Stolpmann, die Vision des Projektes vor. Ziel ist die Verbesserung der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler durch digitale Medien. Der Mehrwert für die Schüler liegt u.a. im Erlangen der Medienkompetenz sowie im Feedback durch die Lehrkraft. Außerdem können die Schüler ihr Lerntempo selbst bestimmen und verschiedene Passagen auch mehrmals wiederholen. Die Schüler lernen mit digitalen Medien Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Sie sind motivierter und nutzen den Computer besser. Ihr selbständiges Arbeiten wird gefördert.  Wichtig ist es, die Eltern mitzunehmen.

Drei Multiplikatoren aus den jeweiligen Schularten stellten Ihre Erfahrungen vor. Die einzelnen Kurse sind in den letzten drei Jahren in Begleitung durch das ISB entstanden und sind zur Verwendung in MEBIS eingestellt . Der gemeinsame Wunsch der Multiplikatoren war abschließend, dass das entstandene Netzwerk weiterentwickelt und fortgeführt wird.

Staatssekretär Georg Eisenreich betonte in seiner Festrede, dass Bayern zu den Gewinnern zählen soll. Die Strategie zur Digitalen Bildung wurde im Kultusministerium entworfen. Grundvoraussetzung ist eine entsprechende IT-Ausstattung in den Schulen, sowie ein überzeugendes pädagogisches Konzept. Die Schüler müssen auf die digitale Welt vorbereitet werden. Zum Abschluss danke er den teilnehmenden Schulen, sowie der Akademie in Dillingen und Wolfram Brossardt vom vbw für die Unterstützung.

Wolfram Brossardt wiederum unterstrich in seinem Redebeitrag, dass es kaum noch Unternehmen gibt, die keine Digitalisierungsstrategie aufgebaut haben. Bayern ist auf einem guten Weg, muss jedoch noch beschleunigen. Die Berufsbilder ändern sich. Informatiker fehlen im dualen sowie im Hochschulbereich. Seine Bitte am Schluss an alle Anwesenden war: „Die geleistete Arbeit muss in die Öffentlichkeit getragen werden, damit mit Vorurteilen aufgeräumt werden kann.“

Information zu Praktika und Berufsorientierung des LEV-RS

Praktika:

• Warum sind Praktika so wichtig?
• Wie viele Praktika sollten die Schüler machen?
• Woher bekomme ich Praktikumsstellen?
• Darf ein Schüler auch in den Ferien ein Praktikum machen – Was ist zu beachten?

Berufsorientierung:

• Wie finde ich heraus, welcher Beruf zu mir passt?
• Woher bekomme ich Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe?
• Wie sollte eine Bewerbung aussehen?
• Welche Arten von Bewerbungen gibt es?
• Wo finde ich Stellenangebote?
• Wie sollte sich der Bewerber auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten?
• Wie können wir Eltern unterstützen?

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Gemeinsame Sitzung des Wertebündnis Bayern am 29. Februar

Andrea Nüßlein als Vertreterin des LEV-RS bei der Wertebündnis-Sitzung im Februar

 

Ein Großteil der 131 Partner im Wertebündnis Bayern sind der Einladung zur gemeinsamen Sitzung im Haus der Bayerischen Wirtschaft nach München gefolgt.

 

Auch der LEV-RS ist einer der Bündnispartner und von Beginn an dabei. Als erster Tagesordnungspunkt wurden 7 neue Partner vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Europäische Akademie Bayern, die Nordbayerische Bläserjugend e.V., das Team des Deutschen Menschenrechts Filmpreis, die Eugen Biser Stiftung, Projecttogether, Rock your live Mentoring und MPZ Museums pädagogisches Zentrum.

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Medienpädagogische Auftakttagung am 04 Februar in Gauting

Das Institut für Medienpädagogik IFF stellt Ergebnisse der Studie „Mobile Medien in der Familie“ vor.

 

In der Studie wurden die aktuellen Ergebnisse zum Medienverhalten und zur Mediennutzung in Familien mit Kindern im Alter von null bis 16 Jahren vorgestellt und der daraus resultierende Bedarf an medienerzieherischer Information und Beratung für Familien und unterschiedliche Berufsgruppen thematisiert.
So stelle das wachsende Angebot von Angeboten und Diensten, sowie die rasante technische Entwicklung nicht nur Eltern und Familien zunehmend vor erzieherische Fragen und Herausforderungen, sondern auch die pädagogischen Fachkräfte in der Jugendarbeit, die Erziehungseinrichtungen oder Beratungsstellen.
Die Ergebnisse sollen eine fundierte Grundlage für den Ausbau von Beratungsstrukturen zur Medienerziehung und Medienkompetenzförderung in Bayern liefern.

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FOS oder Einführungsklasse?

Viele motivierte und leistungsstarke Zehntklässler(-innen) stellen sich in diesen Wochen die zentrale Frage: Soll ich eine Fachoberschule (FOS) oder die Einführungsklasse eines Gymnasiums besuchen?

Im folgenden Artikel finden Sie wichtige Fakten und Informationen, die bei der Entscheidungsfindung weiterhelfen können...

 

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Jugendherbergen Bayern erweitern Programmangebot für Klassen

Kooperation mit SYNERGIE Soziale Bildung:

Jugendherbergen Bayern erweitern Programmangebot für Klassen


Neue Programme „JOB FIT“ und „Wir sind Klasse“ machen fit für die Berufswahl und stärken den Klassenverbund

Die bayerischen Jugendherbergen bieten ab sofort Workshops und Trainings zur Vorbereitung auf die Berufswahl und zur Stärkung der Klassengemeinschaft an. In Kooperation mit dem zertifizierten Programmanbieter SYNERGIE Soziale Bildung wurden mehrere drei- bzw. fünftägige Basisprogramme entwickelt, die individuell an die Ziele und Bedürfnisse der Klassen angepasst werden können. Die neuen Programmbausteine sollen die Jugendlichen darauf vorbereiten, die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen und Klassenverbünde fördern.

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Der Bildungsmonitor 2015 gibt nur bedingt Grund zum Optimismus

Die Studie "Bildungsmonitor", was ist das?

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft beschreibt dies wie folgt:
In die Studie Bildungsmonitor 2015 werden 93 Indikatoren einbezogen. Darunter Indikatoren zur Beschreibung der Infrastruktur, beispielsweise die Verfügbarkeit von Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuungsmöglichkeiten sowie die Betreuungsrelationen an Schulen. Des Weiteren sind es Indikatoren, die den Zugang zu Bildung beschreiben, wie Schulabbrecherquoten, Abbrecherquoten von Ausländern und den Anteil der Schüler, die von Bildungsarmut betroffen sind. Außerdem werden Indikatoren einbezogen, die Qualität der schulischen Leistung und den Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen abbilden. Damit messen die Indikatoren sowohl Aspekte der Bildungsgerechtigkeit, als auch Impulse des Bildungssystems zur Stärkung der Qualifikationsbasis der Volkswirtschaft. Die zu Grunde liegenden Daten beziehen sich zumeist auf das Jahr 2013 oder 2014: zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine aktuelleren statistischen Daten in Deutschland vor. Neben einer Bestandsaufnahme zur Leistungsfähigkeit des Bildungssystems werden die Ergebnisse des Bildungsmonitors 2015 auch mit dem Vorjahr verglichen. So gibt die Studie auch darüber Auskunft, welches Bundesland die größten Verbesserungen in seinem Bildungssystem erreicht hat. 


Bayern hat sich gegenüber dem Vorjahr mit am stärksten verbessert.

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Besuch von Gedenkstätten ehemaliger Konzentrationslager sowie des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth durch Schulklassen

Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit gewährt für Besuche zu den KZ-Gedenkstätten Dachau (einschließlich der Außenlager Kaufering) und Flossenbürg sowie des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth durch bayerische Schulklassen – Mittel- und Förderschulen ab der 8., alle anderen Schularten ab der 9. Jahrgangsstufe – eine anteilige Fahrtkostenerstattung nach Maßgabe der vorhandenen Mittel.

 

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst - KWMBl 2015 / 8 
https://www.verkuendung-bayern.de/kwmbl/jahrgang:2015/heftnummer:8